Mühsames "Jawort"

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Raubling - Lange hat es in Raubling so eine Faschingsgaudi nicht mehr gegeben, am gestrigen Faschingsdienstag allerdings stand der "dampfende Misthaufen" im Mittelpunkt des Geschehens.

Hier gaben sich Josefa Gerndupfer, ehrenwerte Jungfrau aus Damasmausen, und Antonius Miastehter, biersparender Jüngling aus Gnickertsmoos, das Jawort.

Faschingshochzeit in Raubling

Die zahlreichen überwiegend maskierten Zuschauer standen dem "Brautpaar in seinen schweren Stunden im Hochzeits-Trauerakt", veranstaltet vom Trachtenverein "Edelweiß" Raubling, beim "Koppn" in Moos bei und hatten ihre Freude daran. "Der mog, der mog, der mog!", nahm die Braut dem missgelaunten Bräutigam das Jawort ab und das ungleiche Paar war unter dem Jubel der Narrenschar getraut.

Faschingshochzeit

Auch Russen im "Hochzeitszug"

Im "Hochzeitszug" Richtung "Huberwirt" waren auch "Russen", "Chinesen", "Zigeuner" und "Strafgefangene" auszumachen. Als keinen Faschingsscherz sahen die Raublinger Trachtler das unberechtigte Umschneiden und Zerstückeln des von Thomas Pichler gespendeten Hochzeitsbaums in der Nacht zum Faschingsdienstag an.

ru/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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