Ballnacht mit Hollywood-Glamour

  • schließen
  • Weitere
    schließen
Die "Teeniegarde" stand den Erwachsenen tänzerisch in nichts nach.

Prien - 2011 hatte das Prinzenpaar, Michaela II. und Marco I., sehr große "Fußstapfen" für ihre Nachfolger auf dem Faschingsthron hinterlassen: Ihr tänzerisches Können hatte im ganzen Landkreis Maßstäbe gesetzt.

20 Jahre nach der Wiedergründung der Priener Faschingsgilde präsentierten sich nun Martina II. und Tobias I. aber ebenfalls in Bestform bei der "Chiemseer Ballnacht" zur Eröffnung der närrischen Saison.

Seit 2010 hat die Prienarria ihr Konzept für den Inthronisationsball umgestellt. Wie schon im Vorjahr erstrahlte der große Priener Kursaal am Samstag im festlichen "Kleid". Kandelaber mit brennenden Kerzen auf den Tischen, weiße Hussen und zwei eindrucksvolle Kerzenständer beim Empfang taten das Übrige, um die Besucher in die richtige Ballstimmung zu bringen.

Hofmarschall Thomas Feichtner begrüßte als Erstes das "kleine" Prinzenpaar aus der Vorsaison, Paulina I. und Sebastian I., die sehr bedauerten, dass sie nun ihr Zepter abgeben mussten. Als würdige Nachfolger standen aber schon Milena I. und Maximilian II. bereit - und sie zeigten sich ebenso wie die "Narria Kids" und die "Teeniegarde" auf das Motto "Galaktische Welten" dank der Federführung von Prienarria-Ehrenpräsident und Tanzlehrer Bernd Ziegler hervorragend vorbereitet.

Bilder vom Faschingsball der Prienarria - Teil 2

"Mei, san die heuer gut", freute sich Feichtner über die Auftritte des Nachwuchses. Auch bei der Auswahl der Musik spiegelte sich das Motto wider, ebenso bei der Wahl der Kostüme. Das Publikum belohnte die Darbietungen und das stimmige Gesamtbild mit viel Applaus.

Nach dem großen Einmarsch der Prienarria kurz vor 22 Uhr blickte das scheidende Prinzenpaar Michaela II. und Marco I. sehr humorvoll auf seine Regentschaft zurück. Die Schilderung der Prinzessin ihrer "Amnesie" aufgrund eines Sturzes beim Training sorgte für viele Lacher. Die scheidenden Tollitäten verteilten auch ein dickes Lob an Hofmarschall Feichtner, der "seinen Job saugut macht".

Rathausschlüssel freudig übergeben

Rot und silbern präsentierten sich dann ihre Nachfolger, bürgerlich Martina Staudacher und Tobias Gehrmann, die beide über viel Tanzerfahrung in der Garde verfügen, wie Feichtner verriet. Bevor sie ihr Können unter Beweis stellten, wurde den Tollitäten von Bürgermeister Jürgen Seifert der Rathausschlüssel überreicht. "Ich übergebe diesen wirklich mit Freude", versicherte Seifert.

Sein besonderer Dank galt dem ganzen Prienarria-Team mit Präsident Andreas Baumgartner an der Spitze, das sich für die Dekoration des Saals wieder richtig ins Zeug gelegt hatte. Zu klassischen Klängen schwebten Martina II. und Tobias I. über die Bühne des Kursaals und der Applaus bewies, dass auch sie sich auf Anhieb einen Platz in den Herzen der Ballbesucher ertanzt hatten.

Richtig Schweiß treibend war dann der Showtanz der beiden Tollitäten. Besonders der Salto des Prinzen, den Martina II. mit leichter Hand über ihre Schulter beförderte, entlockte nicht nur dem Hofmarschall Bewunderung.

Die Garde hatte zuvor schon mit ihrem Marsch das Publikum begeistert.

Bilder vom Faschingsball der Prienarria - Teil 1

Mit einem ganz besonderen Höhepunkt überraschte der Elferrat. Die Prinzessin von 2011, Michaela Prax, erklärte, dass sie wochenlang mit den "Mädels" geübt habe. Davon konnten sich dann gleich darauf die Ballbesucher überzeugen. Sehr anschaulich präsentierte der Elferrat, mit "Grazie" und einfallsreichen Kostümen, dass er jeder Garde die Show stehlen kann. "Pamela Sue Anderson" schwang ihren Rettungsring und "Cindy Lauper" sang mit Inbrunst, dass die "girls" nur "fun" haben wollen.

Nach Mitternacht legte dann die Garde nochmals richtig los. Zum Jubiläum 20 Jahre nach der Wiedergründung der Gilde 1992 hatte die Prienarria auch die Musik aus dieser Ära gewählt. In grünen Kostümen stürmten die Tänzerinnen und Tänzer die Bühne. Mit Akrobatik, jeder Menge toller Hebefiguren, perfekt aufeinander abgestimmter Choreografie und mit viel Begeisterung lieferten sie ganze neun Minuten eine perfekte Darstellung.

Ausdauernd war aber auch das bewegungsfreudige Publikum, das festlich gewandet immer wieder die Tanzfläche stürmte. Für den musikalischen Rahmen und beste Stimmung sorgte die Band "Flashdance", die bis weit nach Mitternacht spielte. daa

Chiemgau Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Rosenheim

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser