Prinzenpaar und Spatzen zu Fasching im Rathaus

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Aschau im Chiemgau - Es ging rund im Rathaus: Zuerst überraschten viele kleine maskierte Spatzen den Bürgermeister, dann tanzte das Prinzenpaar ebenfalls ins Rathaus hinein.

Der Faschingsumzug der kleinsten Spatzen

Da hat er aber geschaut der Bürgermeister Peter Solnar als plötzlich 90 kleine Hexen, Pumuckl, Prinzessinnen, Feen und Indianer aus der Kita Spatzennest im Aschauer Rathaus standen. Und dann ging es so richtig rund im stillen Rathaus: Mit lustigem Gesang, Tanz und Musik zeigten die Buben und Mädchen, dass Kinder am besten Fasching feiern können. Nach einer Ordenübergabe an den Bürgermeister erhielt die ganze Rasselbande eine tolle Brotzeit im Foyer und konnte gestärkt die Heimreise antreten. Angeführt von zwei geschmückten Krippenbussen und einer Erzieherin mit Waldhorn ging es am Getränkemarkt, der Töpferei und der Sparkasse vorbei zurück ins Spatzennest. Alle Kinder und viele Aschauer Bürger hatten viel Spaß am Faschingszug der kleinsten Spatzen.

Danach kam auch noch die Faschingsgilde ins Rathaus

„Ich wünsche mir beim Gildeball einen Walzer mit der Prinzessin“, begrüßte Bürgermeister Peter Solnar die Faschingsgilde Aschau und hieß den Charme des Prinzenpaares und die geballte Weiblichkeit der rot-weißen Garde im Foyer des Rathauses willkommen. Beim Inthronisationsball konnte Bürgermeister Solnar nicht dabei sein (wir berichteten) und so genoss er die Verleihung des großen Ordens der Faschingsgilde und das Bussi der Prinzessin sichtlich. „Die Aschauer, wir vom Rathaus und von der Verwaltung freuen uns immer, wenn wir unser Prinzenpaar in der Öffentlichkeit sehen dürfen. Prinzessin Miriam und Prinz Josef, samt der Garde und dem Hofstaat, sind uns im Aschauer Rathaus stets willkommen. Wie mir meine Kollegen weitum bestätigt haben, seid ihr die besten Botschafter Aschaus weit in den Landkreis hinaus, von den zwölf Aschauer Gardistinnen hört man, sie seien die Schönsten im Land“.

In Aschau stehen dem Prinzenpaar und seinem Gefolge seit Jahrzehnten die Rathaustüren offen, hier läuft das Zusammenwirken zwischen dem Bürgermeister und dem regierenden Prinzenpaar in Aschau stets harmonisch und ohne künstliches Kriegsgeschrei ab. Der amtierende Bürgermeister übergibt den Rathausschlüssel seit Menschengedenken freiwillig und ohne Zwang beim Inthronisationsball an das Prinzenpaar. Wer die Schlüssel zum Rathaus besitzt, hat damit auch alle Rechte und Pflichten des Bürgermeisters übernommen. Damit sollte er dort auch einmal nach dem Rechten sehen: Seine Tollität Prinz Josef II. „Herrscher über ländliche Weiten und natürliche Reichtümer“ und ihre Lieblichkeit Prinzessin Miriam I., „zielsichere Hoheit aus dem Reich der maßgeschneiderten Blicke“ besuchten zusammen mit der Garde und dem Hofstaat das Aschauer Rathaus. Jedes Jahr kommt die Faschingsgilde Aschau ins Rathaus und zeigt der Bevölkerung, die nicht zu den Aschauer Bällen gehen kann, den Prinzenwalzer und den Gardemarsch der zwölf Gardemädchen. Bürgermeister Peter Solnar dankte dem Prinzenpaar für sein Kommen und wünschte ihnen eine gute Kondition und einen langen Atem für die verbleibenden tollen Tage.

reh

Quelle: rosenheim24.de

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