Sicherheitsgespräch zum Faschingszug

Bekommt der Gaudiwurm mehr Einsatzkräfte?

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Alkohol und seine Begleiterscheinungen sind auch beim Faschingszug in Neuötting ein Thema.
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Neuötting - Das Sicherheitsgespräch zum Neuöttinger Faschingszug 2014 steht vor der Tür. Womöglich werden heuer deutlich mehr Einsatzkräfte vor Ort sein.

Wie viele Einsatzkräfte braucht es für einen sicheren Gaudiwurm (1. März, ab 14 Uhr)? Am Freitag, 31. Januar, findet in Neuötting das Sicherheitsgespräch zum diesjährigen Faschingszug statt. Bürgermeister Peter Haugeneder wird dort mit den Einsatzkräften rund um Polizei, BRK und Co. über die diesjährigen Sicherheitsmaßnahmen beraten. Schon im Vorfeld wurden Stimmen aus den Reihen des BRK laut, man brauche eigentlich viel mehr Einsatzkräfte als im letzten Jahr - am besten gleich doppelt so viele.

Auf Anfrage unserer Redaktion verwies Haugeneder darauf, dass derartige Fragen erst beim Sicherheitsgespräch geklärt würden. Allerdings stellte er klar: "Wir limitieren das Rote Kreuz nicht." Was sinnvoll ist, soll also auch umgesetzt werden. "Es war immer so, dass die BRK Ortsbereitschaft den Faschingszug begleitet hat. Letztes Jahr hatten sie im Nachgang des Faschingszugs noch mehr zu tun", so Haugeneder.

"Wir haben es relativ im Griff gehabt"

Insgesamt zeichnet der Bürgermeister ein positives Bild von der Sicherheitslage beim Gaudiwurm. "Wir nehmen den Jugendschutz sehr ernst und haben einen Sicherheitsdienst vor Ort." Außerdem gelte seit einigen Jahren ein Glasverbot, weil Scherben am Boden die größte Gefahr seien. "Mit diesen Maßnahmen haben wir es relativ im Griff gehabt", so Haugeneder. Problematisch seien indes die Feiern nach dem Faschingszug, etwa in Lokalen. Dort habe die Stadt wenig Einfluss, für die Sicherheit seien die Betreiber der Lokale verantwortlich, führte der Bürgermeister aus.

Die Sicherheit bei Faschingszügen steht heuer nicht zum ersten Mal im Fokus. Der Emmertinger Faschingszug wurde jüngst sogar ganz abgesagt, weil eine Reihe von Schlägereien rund um den letzten Faschingszug im Jahr 2012 zu hohe Sicherheitsauflagen nötig gemacht hätte. Damit wäre der Faschingszug für den Veranstalter, den Emmertinger Elferrat, zu kostspielig geworden. In Neuötting hingegen organisiert die Stadt den Faschingszug, die Faschingsgesellschaft ist lediglich ins künstlerischen Rahmenprogramm eingebunden.

Quelle: innsalzach24.de

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