Großes Faschingsgewusel im Pfarrsaal

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Ampfing - Die Pfarrgemeinde Ampfing feierte rekordverdächtig ausgelassen: Schnell waren die Plätze im Pfarrsaal weg und wurde von einer feierwütigen Wuselmeute belegt.

Voll ins Schwarze hatten die Verantwortlichen des Pfarrgemeinderates wieder mit ihrer Idee, einen Faschingsball zu veranstalten, getroffen. Schnell waren die Plätze im Pfarrsaal weg und wurde von einer feierwütigen Wusselmeute belegt.

Kein Wunder, dass gleich von Anfang an ein richtiger „Feier- Hexenkessel“ entstand. Natürlich dürfen beim Faschingsball der Pfarrgemeinde auch die Einlagen nicht fehlen und so startete zu Beginn, Kirchenpfleger Mathias Brandstetter mit einem Vortrag- bei dem er etwa die Ringhofstunde oder die Pfarrgemeindratswahlen, zum Besten gab. Kay Rainer (Sissi Pfeilstetter) - berühmter Heimatmodeschöpfer, hatte seine Mädels extravagant mit wallenden Robben- die bestens zu grünen oder gepunkteten Gummistiefel passen, ausgestattet.

Auch der teils mächtige Kopfschmuck ließ die Zuschauer staunen. Egal ob mit viel Tüll oder auch so phantasievolle Namen wie „Vogelfrei“, zeigte dass die Damen modisch für jedes Event in der Gemeinde, gerüstet sind. Der absolute Höhepunkt der Schau, war aber der Auftritt der Hochzeitsgesellschaft- „Ein Mann sieht rot“. Gezeigt wurde das die Braut nicht nur im jungfräulichen weis eine gute Figur macht- nein Farbe ist wieder in. Und so betrat die Braut in einem roten Schleier und sexy roten Handschuhen, den roten Teppich. Jetzt endlich konnte auch das Geheimnis der glücklichen gelüftet werden und kein geringerer als Pfarrer Martin Ringhof, kam unter dem Schleier zum Vorschein.

Einen Sonderapplaus gab es auch für Diakon Josef Breiteneicher, der brillant in seiner Rolle als tippelndes Blumenmädchen die Gesellschaft begleitete. Dieter Steinböck, zeigte sich gesanglich wieder erfinderisch. In textlich umgeänderten Gassenhauern- wie Alice, Stumblin` in oder Hello Mary Loo, wurden Kirchenpfleger Matthias Brandstetter, Pfarrer Martin Ringhof und Bürgermeister Ottmar Wimmer auf die Schippe genommen.

Der Akt kam so gut an, das von der tobenden Menge nochmals eine Zugabe gefordert wurde- die spontan in einer „Bürgermeisterpolonaise“ endete. Kein durchkommen gab es an der erstmals betriebenen Reto- Bar. Ob Puschkin- Kirsch, Barccadi Cola oder sonst so bekannte Süffigkeiten- alles fand reisend Absatz. Als gute Unterlage für diese Köstlichkeiten wurden Gulaschsuppe, Glaslfleisch und später Weißwürste serviert. Und so war es nicht verwunderlich, dass bei bester Musik und Stimmung der Ball beinahe den Sonnenaufgang erlebte, ehe der Rest es endgültig nach Hause schaffte.

Pfarrfasching in Ampfing

stn

Quelle: innsalzach24.de

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