Babuschkas und der Wilde Westen

+
Das Faschingskranzl in Grabenstätt

Grabenstätt - Von Wild-West Romantik bis James Bond: Beim Faschingskranzl der katholischen Frauengemeinschaft war einiges geboten.

Das Faschingskranzl der Katholischen Frauengemeinschaft Grabenstätt im „Grabenstätter Hof“ hatte wieder einiges zu bieten. Die kostümierten Damen servierten nicht nur ihre leckeren selbstgemachten Kuchen, sondern wussten auch mit lustigen Einlagen zu überzeugen, darunter ein rustikales „Schwarz-weiß-Ballett“ und ein informativer Einführungskurs ins „bayerische Yoga“. Einen umjubelten Auftritt feierten auch die russischen „Babuschka“-Omas. Beim letztjährigen Eurovision Song Contest in Baku hatten sie sensationell den zweiten Platz belegt und auch in Grabenstätt sang und schunkelte sich die sympathische „Altweibercombo“ umgehend in die Herzen des Publikums.

Ein weiterer Höhepunkt war der herzfrischende Auftritt der Kinder- und Jugendgarde Grabenstätt. Mit ihrem beeindruckenden Showtanz "Wo die Schoschonen schön wohnen" zauberten die Kinder und Jugendlichen eine authentische Wildwest-Romantik in den Saal. Getoppt werden konnte dies nur noch von der hochklassigen „God-save-the-Queen-Choreografie“ der Grabenstätter Faschingsgarde. Nachdem die Gardefrauen als prunkvolle „Lifeguard“ der Queen of England einmarschiert waren, wurde exerziert und getanzt was das Zeug hielt. Atemberaubende Hebe- und Wurffiguren krönten die Aufführung, bei der sich sogar die „Queen“ höchstpersönlich und „ihr“ Agent 007 James Bond die Ehre gaben. Beim Schätzen des Gewichts eines 10,6 Kilo schweren Geschenkkorbes siegte Barbara Ruprecht (10,4 Kilo) vor Christl Schmid und Sabine Fleischmann. Zur Belohnung gab es Geschenkkörbe und Gutscheine. Für die passende Musik sorgte der bestens aufgelegte „DJ Rudi“ Rett. Als Zwerg verkleidet gehörte er zu den wenigen Männern, denen nachmittags Zutritt zum bunt dekorierten Saal gewährt wurde. Erst beim anschließenden Musiker- und Trachtenkranzl des GTEV D'Chiemgauer Grabenstätt durfte dann auch wieder das starke Geschlecht mitmischen.

Höhepunkt war dort die Weltpremiere des Wettkampfes „Schlag den Trachtler“. Wer auf eine Wirtshausschlägerei wie anno dazumal gehofft hatte, wurde aber enttäuscht, denn gefragt waren Geschicklichkeit, Einfühlungsvermögen, Ausdauer und gute Laune. Egal wie schwierig die lustigen Bier- Würstel-, Luftballon- und Tampon-Aufgaben auch waren, die Trachtler schienen heimlich geübt zu haben. Vielleicht inspirierte sie aber auch die atemberaubende Choreografie der heimischen Faschingsgarde, die an diesem Tag ein zweites umjubeltes Gastspiel gab.

Das abwechslungsreiche Faschingskranzl

Das Faschingskranzl in Grabenstätt

mmü

Quelle: chiemgau24.de

Zurück zur Übersicht: Chiemgau

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser