Ein unbeschwerter Nachmittag im Fasching

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Faschingstreff mit der Leiterin der Selbsthilfegruppe, Monika Herbst (sitzend ganz links).

Ainring - Eine bunt maskierte Schar der Selbsthilfegruppe Schlaganfallbetroffener im Berchtesgadener Land traf sich im Ainringer Rot-Kreuz-Haus zu einem unbeschwerten Nachmittag.

Die Betreuerinnen der Selbsthilfegruppe, Waltraud Leppertinger und Silvia Wetzelsberger, hatten den Raum dekoriert. Das Edelweiß-Duo mit Inge und Manfred Henninger empfing die Faschingstreibenden musikalisch.

Ein herzliches Willkommen entbot auch die Leiterin der Selbsthilfegruppe, Monika Herbst, die in den Reihen zwei neue Gesichter besonders begrüßte. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Krapfen hängten sich alle Schulter an Schulter zur Polonaise. Faschingsschlager luden zum Mitschunkeln und Singen ein. Die eine oder andere Behinderung wurde bei diesem fröhlichen Miteinander vergessen.

Das Edelweiß-Duo: Inge und Manfred Henninger aus Bad Reichenhall.

Heitere Geschicklichkeits- und Gedächtnisspiele wurden veranstaltet und bei einer etwas nachdenklichen Minute sagte Monika Herbst: „Das soziale Leben eines Schlaganfall-Betroffenen ist fast immer durch Mobilisationsverlust und Isolation geprägt. Dies ist eine zwangsläufige Folge und hat einen deutlichen Verlust an Lebensqualität und Teilhaben am gesellschaftlichen Miteinander. Schon allein durch die regelmäßigen Treffen unserer Gruppe kann diesem Problemkomplex entgegengewirkt werden.“

Und das sich allerhand rührt, bestätigte, dass bereits der fix für 18. Juni terminierte Ausflug zum Starnberger See recht detailliert besprochen werden konnte. Einem erkrankten Mitglied galten seitens der Leiterin die besten Genesungswünsche, um es schon beim nächsten Mal wieder in der Mitte der Selbsthilfegruppe begrüßen zu können.

schl/bit

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