Ensemble a monte zu Gast in Wasserburg

Wasserburg - „Flussaufwärts“ nach Wasserburg am Inn: Das ensemble a monte ist am 16. November zu Gast bei den Wasserburger Rathauskonzerten und beschließt damit die Jubiläumsreihe.

Seit der Gründung des ensemble a monte im Jahr 1998 - in der Besetzung Bläserquintett und Klavier – sind die Stuttgarter Musiker und Musikerinnen in unzähligen Kammermusikkonzerten im In- und Ausland zu hören.

„a monte“ – im Wörterbuch nachgeschlagen – bedeutet übrigens „flussaufwärts“. Dieses Adverb schmiegt sich quasi wie der Inn um den Gastspielort Wasserburg am Samstag, 16. November, 20 Uhr. Das Repertoire des ensemble a monte umspannt die Literatur für Holzbläser mit und ohne Klavier von der Klassik bis zur Avantgarde. Aus dem Konzept, gleichermaßen solistische wie auch kammermusikalische Werke aufzuführen, entstehen fantasievolle Programme mit neuen Effekten in verschiedenen Besetzungen, so auch im Abendprogramm des letzten Wasserburger Rathauskonzertes im Jubiläumsjahr:

Den Beginn setzt das Quintett Es-Dur op. 16 für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott von Beethoven. Es gehört zu jenen Werken des frühen Beethoven, die von jeher in enger Verbindung mit Mozart gesehen wurden. Allerdings ist entscheidender der neue Ton, den Beethovens Quintett anschlägt. Wo Mozart eine Idealsynthese aus Belcanto, Virtuosität und Cantabile gelang, setzte der junge Bonner schroffe Akzente (Sforzati, überraschende Modulationen, krasse Dynamikwechsel), ließ Bläser und Klavier wie Klanggruppen eines Sinfonieorchesters alternieren und gestaltete den Klaviersatz raumgreifend und kraftvoll.

Das anschließende Bläserquintett g-Moll von Paul Taffanel entstand 1878 für die Société. Es zeugt von der universalen Bildung eines Musikers, der ab 1893 als erster Dirigent der Pariser Oper für maßstabsetzende Aufführungen sorgte. Nach der Konzertpause erwartet die Konzertbesucher das Werk „Vierzehn ArTeN Den Regen zu Beschreiben“ von Hanns Eisler. Es basiert auf einer 12-Ton-Reihe, die ein Anagramm von Eislers Lehrer Arnold Schönberg enthält. Den Programmschluss setzt das Sextett op. 6 für Klavier und Bläserquintett in vier Sätzen von Ludwig Thuille – ein sehr selten gespieltes Werk, das meist nur in einem Zusammenhang erklingt: als Werk eines Jugendfreundes von Richard Strauss.

Karten gibt es über den Ticketservice der Sparkasse Wasserburg a. Inn (www.sparkasse-wasserburg.de) oder unter Tel. 08071/101129 bzw. bei allen Wasserburger Sparkassen-Geschäftsstellen. Auskünfte erteilt die Stadt Wasserburg a. Inn (Tel. 08071/10512)

Pressemeldung Stadt Wasserburg a. Inn

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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