Völkerverständigende Kraft der Musik

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Das Radio-Sinfonie-Orchester Pilsen und der große Festivalchor Gut Immling unter Leitung von Cornelia von Kerssenbrock.

Halfing - Das 14. Opernfestival Gut Immling Chiemgau ist gestern festlich mit Beethovens 9. Symphonie eröffnet worden.

Trotz Regens lustwandelten die Premierenbesucher zwischen den neu angelegten Immlinger Gärten, in denen Mozarts Oper "Die Gärtnerin aus Liebe" aufgeführt werden wird, zwischen den Holzkunstwerken, großen Fächern und Kugeln der Werkstatt Angermühlstraße 7 aus Rohrdorf, zwischen Holzskulpturen von Wolfgang Müller sowie zwischen dem Meggle-Stadl und dem Kathrein-Sternenzelt und wärmten sich mit Weißwürsten oder Kaffee.

Gut Immling lockte auch die Prominenten:

VIPs auf Gut Immling

In der königsblauen Reithalle begrüßte Intendant Ludwig Baumann die Besucher mit Worten des Schiller'schen Freudenhymnus' "Seid umschlungen, Millionen", um die weltumschlingende Integration der Musik und besonders des Immlinger Opernfestivals hervorzuheben: Künstler aus Usbekistan, Aserbeidschan, Georgien, Tschechien und Mexiko bewiesen die völkerverständigende Kraft der Musik, wie auch die Musik des Eröffnungskonzertes, deren Melodien jedes Kind auf der ganzen Welt singen könne: Beethovens 9. Symphonie mit der "Ode an die Freude". Cornelia von Kerssenbrock dirigierte das Radio Sinfonie Orchester, es sangen die Solisten Inga Balabanova, Melanie Arnhold, Ralf Willershäuser, Marek Gasztecki und der große Festivalchor Gut Immling. Das Publikum feierte die Aufführung begeistert, die Opernfestspiele auf dem Chiemgauer grünen Hügel können nun am Freitag mit Wagners "Fliegendem Holländer" beginnen - hoffentlich ohne Regen und Sturm.

rj/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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