Friedlich-frohes Feiern, wenig schwere Einsätze und eine Geburt

CRS: Bilanz der Malteser

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Übersee - Friedlich-frohes Feiern, wenig schwere Einsätze und eine Geburt - der Malteser Hilfsdienst zog nun Bilanz ihres Einsatzes auf dem Chiemsee Reggae Summer.

Heiße Rhythmen, friedliche, fröhliche und tanzende Fans, wenig schwere Einsätze und die Geburtshilfe für einen gesunden Buben. Eine positive Bilanz zogen die Malteser, die zum sechsten Mal in Folge für den Sanitätsdienst beim Chiemsee Reggae Festival sorgten. 1.650 Patienten versorgten die Malteser-Sanitäter und Notärzte bis Sonntagabend in der Unfallhilfestelle. Dabei handelte es sich in erster Linie um Schnittverletzungen, Hautabschürfungen, Blasen und Kreislaufprobleme“, bilanziert Christiana Mitterer, Einsatzleiterin bei den Maltesern. Lediglich 33 Personen mussten zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.

Am Sonntagmorgen kam eine junge Frau in die Malteser-Sanitätsstation und klagte über Bauchkrämpfe, die eine Notärztin als kräftige Wehen diagnostizierte. Weil Eile geboten war, wurde die Schwangere mit dem Rettungshubschrauber Christoph 14 in das Klinikum Traunstein geflogen, wo kurze Zeit später ein gesunder Bub auf die Welt kam.

Weniger erfreulich war ein Unfall am ersten Festivaltag, auf einer der Stellflächen für Wohnmobile. Dort war eine Kartusche eines Gaskochers explodiert. Zwei Männer zogen sich dabei Verbrennungen an Armen und Beinen zu und wurden nach Erstversorgung durch die Malteser zur Weiterbehandlung vom öffentlichen Rettungsdienst in die Klinik gebracht.

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Die Zahl der Patienten, die wegen übermäßigem Alkoholgenuss zu versorgen waren, war erfreulich gering. Nur sieben Prozent aller Patienten wurden wegen Kreislaufproblemen aufgrund von Alkoholmissbrauch behandelt. Lebensbedrohliche Verletzungen gab es während der fünf Einsatztage der Malteser nicht. Auch heuer waren die meisten Versorgungen chirurgischer Natur. „Blasen, Schnittverletzungen und Hautabschürfungen durch die, wegen Regen und Schlamm vielbenutzten Gummistiefel kamen am häufigsten vor“, erklärt Mitterer.

„Das Chiemsee Reggae Festival gehört zu den größten Sanitätseinsätzen, die die Malteser jährlich leisten.“, so Mitterer weiter. Rund 115 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer waren in jeder Schicht im Dienst, insgesamt 330 Malteser aus allen Gliederungen in der Erzdiözese München und Freising, von München und Erding bis Mühldorf, Traunstein und Bad Reichenhall. Gearbeitet wurde in einem Zwei-Schicht-System mit jeweils 12 Stunden Dienst je Schicht. In der Unfallhilfsstelle der Malteser waren zudem bis zu vier Notärzte parat. Vier Rettungs- und vier Krankenwagen wurden auf dem Gelände postiert, ebenso pattroulierten ständig Erstversorgungstrupps, um bei Bedarf schnell helfen und die Patienten auf speziellen Rolltragen zur Versorgung in die Unfallhilfestelle transportieren zu können. Insgesamt leisteten die fast ausschließlich ehrenamtlichen Helfer während des Festivals über 7500 Einsatzstunden.

Besonders lobend hob Einsatzleiterin Christiana Mitterer die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Veranstalter und der Gemeinde Übersee sowie mit der Freiwilligen Feuerwehr Übersee, der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft, der Integrierten Leitstelle Traunstein, der Polizei und den weiteren Sicherheitsdiensten hervor. „Da wird Hand in Hand gearbeitet und alles für die Sicherheit der Festivalbesucher getan.“

Pressemitteilung pv/Malteser Hilfsdienst e.V., Traunstein

Quelle: rosenheim24.de

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