Samerberger Künstlerkreis:

Ausstellung: "Gegensätze"

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"Gegensätze" im Samerberger Künstlerkreis

Samerberg - Gegensätze ziehen sich an: Bei der Ausstellung der Künstlerinnen Ingrid Auer und Renate Trobisch gibt es Bilder verschidener Stilrichtungen zu bewundern.

Wer Gemeinsamkeiten in der Ausstellung „GEGENSÄTZE“ im Samerberger Künstlerkreis sucht, wird sie nicht finden. Zu unterschiedlich gepolt sind die beiden Künstlerinnen Ingrid Auer und Renate Trobisch in ihrem gestalterischen Ausdruck. Während die Motive der einen eher figurativ sind, lebt sich die andere in abstrakten Bildern aus.

Ein Werk aus der Ausstellung.

Schon während ihrer langjährigen Tätigkeit als Architektin wurde Ingrid Auer von der Bildenden Kunst angezogen. Wo in der Architektur Linien für Statik, Funktionalität und Design stehen, fand sie aber erst in ihrem „Unruhestand“ Muße und Inspiration, Formen aufzulösen und ihnen in Aquarellen neuen Ausdruck zu verleihen. Sie sucht die Nähe und Erfahrung anderer Künstler in der Neuen Künstlerkolonie Brannenburg und im SamerbergerKünstlerkreis, wo sie neben Einzelausstellungen in München und Rosenheim auch regelmäßig ihre Exponate zeigt. Für ihre jüngsten Leinwandbilder entwickelte sie eine neue Malweise. Sie verwendet Airbrush-Farben wie man sie aus dem technischen Bereich oder von Graffitis kennt, geht aber frei malerisch mit ihnen um. Schütten, Malen, Spritzen – alles ist erlaubt. Ihre Objekte abstrahiert sie nur soweit, dass der Betrachter noch Figürliches erkennt, ihm aber dennoch Spielraum für die eigene Phantasie bleibt. Seit fünf Jahren beschäftigt sich Ingrid Auer zudem mit experimenteller Fotografie. Ihre Fotoarbeiten überraschen durch ungewöhnliche Motivwahl und den kreativen Einsatz digitaler Mittel.

Renate Trobisch fand lange Jahre das Glück im Springsattel auf dem Rücken der Pferde. Erst nach Beendigung der Turnierreiterei vor 20 Jahren entdeckte sie die Malerei für sich, die sie seitdem nicht mehr los lässt. Es war vor allem Claus Hipp, der ihr die Grundlagen und auch die Freude an der Ölmalerei vermittelte. In den Folgejahren besuchte sie zudem jährlich Kurse an der Kunstakademie Bad Reichenhall. Mehrmals bei Peter Tomschiczek, der - wie auch Claus Hipp – sie stark beeinflusste und über Techniken und Malmittel hinaus bei ihr den Fluss der Kreativität in einen Strom verwandelte, in dem Energie und Lebensfreude sprudeln. Die Bilder von Renate Trobisch sind meist großformatig. Bei der Wahl der Untergründe setzt sie sich ungern Grenzen und verwendet Metall, Acrylglas, Leinwand oder Holz. Auf den ersten Blick wirken ihre Exponate monochrom. Bei näherer Betrachtung jedoch erkennt man die Vielzahl der Schichten, auf denen die Bilder sich aufbauen und daraus auch ihre eigenwilligen Formen und ihre Tiefenwirkung beziehen.

In Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen zeigte sie ihre Werke in München, Wasserburg, Flintsbach, Bayrischzell, Samerberg und Nußdorf.

Pressemitteilung Samerberger Künstlerkreis

Quelle: rosenheim24.de

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