Die Sammlerträume des Max Bram

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Max Bram Ausstellung in der Rosenheimer Galier

Rosenheim - Mit großer Begeisterung wurde am Donnerstag die jüngste Ausstellung der Rosenheimer Galerie eröffnet. Die Sammlung von Max Bram darf ab heute bestaunt werden.

Am 25. Oktober, dem Todestag des Begründers der städtischen Galerie Rosenheim wurde in einem feierlichen Rahmen die Ausstellung "Die Sammlerträume des Max Bram" eröffnet. Als Eröffnungsrednerin gab sich Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer die Ehre. Sie würdigte in ihrer Rede das Andenken an Max Bram, der die kulturelle Blütezeit der Stadt Rosenheim nachhaltig geprägt habe.

Es sei etwas ganz besonderes, dass die Sammlung Max Brams nach Jahrzehnten wieder ausgestellt wird, betonte die Bürgermeisterin.

Ausstellungseröffnung in der Städtischen Galerie

Der begeisterte Kunstliebhaber Max Bram begann ab 1886 im Münchner Umfeld Werke zeitgenössischer Künstler zu sammeln. 1904 beschloss er, seine Gemäldesammlung der Stadt Rosenheim zu schenken mit der Auflage, geeignete Präsentationsräume zur Verfügung zu stellen. Bis zu seinem Tod 1935 blieb Bram seiner Sammlung verbunden. Er ermöglichte Neuankäufe und Schenkungen, begleitete kritisch die Neuerwerbungen unter verschiedenen Ankaufskommissionen und erlebte schließlich noch die Grundsteinlegung des heutigen Galeriegebäudes des Architekten German Bestelmeyer.

Die Ausstellung präsentiert einen repräsentativen Querschnitt von Bildern und Grafiken aus der Sammlung Max Bram mit Arbeiten klangvoller Namen der späten Münchner Schule und deren Weiterentwicklung in verschiedenste Kunstrichtungen. Gleichzeitig erzählt sie die Geschichte einer Privatsammlung, die den ersten Grundstock der städtischen Gemäldesammlungen in Rosenheim bildete.

re

Quelle: rosenheim24.de

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