Rolf Märkl erhält Kulturpreis 2012

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Der Rosenheimer Künstler Rolf Märkl

München/Rosenheim - Der Rosenheimer Bildhauer und Maler Rolf Märkl erhält den Oberbayerischen Kulturpreis 2012. Die Auszeichnung wird am 1. Juli verliehen.

Rolf Märkls Skulptur "Königsfamilie" aus alten Eichenbalken aus dem Jahr 1978 ist in einem Bad Aiblinger Privatgarten zu finden.

Im Dezember 2011 hatte dies der oberbayerische Bezirkstag auf Vorschlag der Rosenheimer Bezirksrätin Eleonore Dambach einstimmig in seiner Plenarsitzung entschieden. Seit 1980 zeichnet der Bezirk Oberbayern Bürger, die sich besondere Verdienste um die Kultur in Oberbayern erworben haben, mit dem Oberbayerischen Kulturpreis aus.

Rolf Märkl wurde 1931 in Rosenheim geboren. Er absolvierte eine Lehre als Holzbildhauer und Steinbildhauer. Anschließend studierte er Bildhauerei an der Münchner Akademie bei den Professoren Toni Stadler und Heinrich Kirchner. In zahlreichen Ausstellungen präsentierte er seine Werke, so in der Städtischen Galerie in Rosenheim und in der Städtischen Galerie in Traunstein. Im Frühjahr 2011 zeigte er in einer Sonderausstellung im Städtischen Museum Rosenheim Holzschnitte, Zeichnungen, Bronzeplastiken und Gemälde aus seinen verschiedenen Schaffensperioden.

Rolf Märkl gestaltete und organisierte die Galerie der Stadtsparkasse Rosenheim und gründete 1970 eine Malschule für Kinder. Später war er viele Jahre als Dozent an der Volkshochschule Rosenheim und an der Bad Reichenhaller Akademie tätig. Für sein herausragendes Schaffen wurde er im Jahr 1986 mit dem Kulturpreis der Stadt Rosenheim geehrt.

Die Bronzestatue "St. Sebastian" aus dem Jahr 1962 steht vor der Städischen Galerie Rosenheim.

Mit der Verleihung des Oberbayerischen Kulturpreises reiht er sich ein in die Reihe großer Namen früherer Preisträger wie Arnold Balwé, Kurt Wilhelm, Kurt Grauncke, Paul Ernst Rattelmüller, Gustl Bayrhammer, Hans Clarin, Otfried Preußler, Vicco von Bülow und Erika Maria Lankes.

Rolf Märkl meinte in einer ersten Reaktion: "Es ist schön, dass so ein alter Grantler wie ich so eine Anerkennung bekommt." Und er betont: "Es ist mir nie um mich, sondern immer um die Kunst gegangen".

Bezirksrätin Eleonore Dambach, die auch Mitglied des Rosenheimer Stadtrats ist, freute sich, dass der oberbayerische Bezirkstag den einstimmigen Beschluss gefasst hat, und dass ihr jahrelanges Engagement für Rolf Märkl einhellig unterstützt wurde. 

(re)

Quelle: rosenheim24.de

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