Chiemgau Alm Festival: Das Programm

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Candelila

Reit im Winkl - Das südlichste und höchst gelegene Festival Deutschlands verspricht ein echter Knaller zu werden. Jetzt steht das Programm endgültig fest:

Steiles Programm für das südlichste und höchst gelegene Festival Deutschlands - in die große Finalshow am 27. Juli auf der Winklmoos sind jetzt auch noch Bauchklang und Weiter eingezogen! Harte Konkurrenz also für den Keller Steff, für Karin Rabhansl, Django S, Candelilla sowie Düsenfried & the Stuffgivers, die LaBrassBanda-Mastermind Stefan Dettl ins Rennen schickt. Wer wirft die coolste Groove-Maschine an, wer kann am besten Kaibeziang und Bulldogfahrn, wer hat einen Ponyhof und wer mog schmusn?

Keller Steff

Das sind die einen Fragen rund um das Finale, die anderen lauten: Süßer oder scharfer Senf zur Leberkasemme, welches Mutterherz schlägt atonal und was machen James Brown und Maceo Parker an einem sonnigen Julinachmittag auf einer bayerischen Alm? Ein wildes Fragen-Potpourri, das nach Antworten schreit! Die gibt es garantiert am 27. Juli auf der Winklmoos, wobei natürlich nicht ausgeschlossen werden kann, dass dann plötzlich viel spannendere Fragen auftauchen, auf die es wahrscheinlich nur eine richtige Antwort gibt: "Leut' fragt nicht so viel, sondern genießt einfach das traumhafte Bergpanorama, die würzige Luft und die phänomenalen Bands beim großen Finale des Chiemgau Alm Festival! Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen oder unter www.amok-promotion.de oder Tel: 08621 / 8188. Kinder bis einschließlich 12 Jahren haben in Begleitung der Eltern freien Eintritt.

Bauchklang

Bauchklang

Das Quintett aus Österreich ist wahrlich einzigartig: Ohne Instrumente, sondern nur mit Stimme, Zwerchfell, Bauch und Mund bildet die elektronische Groove-Maschine Sounds von Synthesizern, Drum-Maschinen oder das Scratching des DJs nach. Nach der EP Ray im Vorjahr ist jetzt das fünfte Album der Beatboxing-Band erschienen: Satte 13 Tracks zieren das neue Meisterwerk "Akusmatik", das die Amadeus-Award-Preisträger in ungeahnte Chart-Höhen katapultieren wird. Keller Steff & Band Er erzählt die Geschichten des Alltags, aber die alltäglichen Geschichten klingen bei ihm immer ein wenig optimistischer, immer ein wenig poetischer.

Bauchklang

Die Option, dass die Sach' gut ausgeht, ist allgegenwärtig und so kann man getrost alles anpacken. Ob beim "Kaibeziang" oder im Umgang mit der "Modorsog". Lustig wird's auf jeden Fall. Der gelernte Marionettenschnitzer aus Übersee findet mit seinen Mitstreitern Gerhart Zimmermann (Kontrabass), Franz Gries (Gitarre) und Chris Stöger (Schlagzeug) immer einen Faden, an dem er ziehen kann, um das Publikum und sich selbst zum Lachen zu bringen. Nach "Bulldogfahrer" (2009) und "Narrisch" (2011) erscheint am 5. Juli das neue Album "Langsam pressiert's".

Weiter

Wie geht's weiter, wenn sich Marsmobil-Sängerin Martine-Nicole Rojina und LaBrassBanda-Bassist Oliver Wrage zusammentun, um eine Band zu gründen? Ja "Guten Morgen Deutschland", was für eine Frage: Es geht natürlich rasant weiter! In nur zwei Wochen entstanden 2011 die ersten sechs Songs, nach wenigen Telefonaten stießen Tom Jahn (Tasten), Stefan Dittlein (Schlagzeug), Hannes Hajdukiewicz (Bass) und Mathias Götz (Posaune) dazu und mittlerweile reißt die recht poppige Formation "Fassaden" ein und träumt von einem "Ponyhof".

Karin Rabhansl

Schinant ist die 26-jährige Niederbayerin nicht, ganz im Gegenteil: Karin Rabhansl macht gerne ihr freches Mundwerk auf, um zu "Singa" - so heißt das erste Album der Karin Rabhansl Band. Bei ihrem Erstling "Mogst schmusn mia wad's wurscht" war die Liedermacherin ja noch ausschließlich solo unterwegs. Verstärkt durch Chris Kilgenstein (Gitarre), Sebastian Braun (Bass) und Matthias Bäuerlein (Schlagzeug) strahlt ihr Stern am bayerischen Mundart-Firmament noch heller.

Django S.

Die LeberSkaSemme in der einen Hand, die Wodka-Flasche in der anderen und dazu Vollgas! Etwas anderes scheinen die sieben Inntaler nicht zu kennen. Das Ganze nennt sich dann bairischer Ska 'N' Roll, klingt nach östlichem Balkan und macht unglaublich Laune - ausgelassene Lebensfreude und Leichtigkeit. Wo Django S. auf der Bühne steht, gibt's kein Halten mehr, dafür aber garantiert Muskelkater. Candelilla Mit ihrem aktuellen Album "HeartMutter", das von Nirvana-Produzent Steve Albini gemischt wurde, beweisen die vier Münchnerinnen, dass sie es ihnen mit ihrer programmatischen Verweigerung der Popmusik ernst ist: Zerrissene Gitarrenwände und stoisch-atonale Klaviersalven treffen auf das Wrack eines Schlagzeugs und einen Bass, der klingt, als würde er in einem fort erwürgt werden. Ein abstrakt-abstruser Noiserock, der collageartig verschiedene Melodie-, Krach- und Textfetzen miteinander verwebt.

Düsenfried & the Stuffgivers

Die Oberösterreicher haben sich von Anfang an ganz dem Funk verpflichtet. Dabei werden nicht die alten Meister wie James Brown oder Maceo Parker nach Belieben zitiert, sondern auch ganz eigene Elemente eingearbeitet. Dieser extrem groovige Sound wurde nun auch auf CD gebrannt: "Supertight" heißt das Werk - nomen est omen!

Pressemitteilung mb presse

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Kultur

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser