Michael Hornstein zu Besuch in Pittenhart

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Michael Hornstein gehört zu den meistgehörten Saxofonisten weltweit.

Pittenhart - Der Ausnahme-Saxofonist Michael Hornstein wird beim Kulturbredl auftreten. Im Hilgerhof in Niederbrunn wird er dann sein Projekt „Westend“ präsentieren.

„Wahrscheinlich einer der größten zeitgenössischen Musiker“ – das Urteil der „Süddeutschen Zeitung“ über Michael Hornstein hat einiges Gewicht. Der Saxofonist wird am Samstag, 9. Februar, um 20 Uhr beim Kulturbredl im Hilgerhof in Niederbrunn bei Pittenhart sein Projekt „Westend“ präsentieren. Dafür bringt er nicht minder herausragende Kollegen mit: den Keyboarder Matthias Bublath und den Schlagzeuger Walter Bittner.

Hornstein entführt mit seinem einzigartigen Saxofonsound in eine Welt tiefer Gefühle. Auf dem Programm stehen einerseits groove-orientierte Stücke aus seiner Feder, die Jazz, Trip Hop und Lounge zu Geschichten erzählenden Klanglandschaften verbinden. Andererseits treffen Jazzstandards in völlig unerwarteten Versionen auf Elemente aktueller Clubmusik. Durch den raffinierten Einsatz von Elektronik reichen die Arrangements vom intimen akustischen Jazz bis hin zu tanzbaren Housetracks. Die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Vertrautem und Neuland, Elektronik und Akustik verschwimmen. Die emotionale Aussage der Musik geht eine perfekte Symbiose mit der Beherrschung von Technik und Genres ein – intensiv, ehrlich und unprätentiös. Zunächst arbeitete Hornstein im Bereich des Creative Jazz unter anderem mit Fred Braceful, Sunny Murray, Albert Mangelsdorff, Udo Lindenberg, Hector Martignon, Al Porcino, Blank & Jones, Bob Dorough, Billy Hart, Gary Peacock und Peter Bockius. Seit den frühen 1990er Jahren lotet er in einer Vielzahl von Live- und Studioprojekten die Bandbreite zwischen Jazz, konzertanter zeitgenössischer Musik sowie elektronischer Clubkultur aus.

Hornstein ist als Saxofonist, Komponist und Musikproduzent mit den Stücken „Carma“ und „Boom Boom“ auf zwei Ausgaben der CD-Reihe „Café del Mar“ vertreten und gehört zu den weltweit meistgehörten Saxofonisten. Seit 1998 präsentierte er für das Goethe-Institut seine Musik in Mexiko, Kuba, Griechenland, Spanien, Serbien, Bosnien und Georgien. Als Komponist und Produzent zeichnet er für eine Reihe von Kompositionen für Arte und die ARD sowie experimentelle Kurzfilme und Kunstvideos verantwortlich.

Der Münchner Pianist, Organist und Komponist Bublath hat sieben seiner 35 Lebensjahre als freischaffender Musiker in New York verbracht. Er gehört mit Cornelius Claudio Kreusch, Barbara Dennerlein und Till Brönner zu den wenigen Deutschen, die es dort geschafft haben. Ein Stipendium an der Manhattan School of Music hat ihn dorthin geführt, nachdem er Jazz zunächst am Bruckner Konservatorium in Linz und am Berklee College of Music in Boston studiert hatte. Der Sohn des langjährigen ZDF-Chef-Wissenschaftsjournalisten Joachim Bublath nutzte in New York die Gelegenkeit, mit Bands aller Stilrichtungen zu spielen. Neben Bebop und Modern Jazz standen Soul, Rhythm & Blues, Samba und Salsa, Afrobeat, Funk und Gospel auf dem Programm.

Bittner ist ein Grenzgänger, kreativer Klangarbeiter, eine Musikerpersönlichkeit mit universeller Bandbreite. Mehr ein Musiker am Schlagzeug als ein konventioneller Jazz-Drummer überwindet der rhythmische Kosmopolit die Grenzen musikalischer Stile und Kategorien mit kalkulierter Leichtigkeit. „Walter Bittner am Schlagzeug ist ohnehin schon alleine eine Konzertkarte wert“, schrieb die „Augsburger Allgemeine“ über ihn.

Karten sind im Vorverkauf erhältlich bei Getränke Schnebinger in Pittenhart, Tel. 08624/875262, in der Tourist-Info im Obinger Rathaus bei Claudia Hofmann, Tel. 08624/898625, sowie in der St.-Jakobs-Apotheke in Bad Endorf, Tel. 08053/9372.

Quelle: FalkingerPresse

Quelle: rosenheim24.de

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