Optimistisch in die Zukunft

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Blickt optimistisch auf die nächsten 20 Jahre: Manfred Lenz, Vorsitzender der Musikinitiative.

Rosenheim (ovb) - Seit 20 Jahren unterstützt die Musikinitiative Rosenheim (MIR) Bands aus der Region, vermittelt Nachwuchsmusiker und organisiert Konzerte.

MIR-Chef Manfred Lenz blickt zwar optimistisch auf die nächsten 20 Jahre, er wünscht sich aber, dass die Musiker in Zukunft weniger Konkurrenzdenken, Neid und Engstirnigkeit hegen, sondern sich respektieren und gemeinsame Interessen pflegen. Gefeiert werden 20 Jahre MIR am Donnerstag, 26. November, um 19.30 Uhr in der Rosenheimer Hammerhalle.

Die Soul- und Funkband Sugar Daddy macht Musik. Die Schirmherrschaft haben Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und Landrat Josef Neiderhell übernommen. Fernsehmoderator Werner Schmidbauer führt durch das Programm. In einem bebilderten Rückblick will Lenz Interessantes aus der Geschichte des Vereins vorstellen.

Gegründet wurde die MIR vor 20 Jahren. Ende November 1989 fand ein erstes Treffen regionaler Musiker auf Einladung des Stadt- und Kreisjugendrings statt. "Schnell stellten rund 30 Musiker Gemeinsamkeiten über Stil- und Altersunterschiede fest; aber auch, dass Probenräume und Auftrittsgelegenheiten fehlen", erinnert sich Lenz. Diese Probleme will die Initiative lösen. Der Verein zählt inzwischen zu den ältesten Interessenvertretungen moderner Musik in Bayern und hat seit 13 Jahren eine halbtags hauptamtlich besetzte Geschäftsführung. Zwischendurch gingen jedoch immer mal wieder die finanziellen Mittel zur Neige, die Geschäftsführung bewältigte dann die Arbeit ehrenamtlich. Rock-, Pop-, Funk-, Punk-, Jazz- und Bluesbands aber auch Tanz- und Volksmusikgruppen sind in der MIR vertreten.

Seit 1997 nimmt der Verein am "Karstadt-Jazzfrühschoppen", jetzt "Musik in der City, und bei "Kultur im Park" in Bad Aibling teil. Die MIR selbst veranstaltet mit "Simply the best" für junge Bands, "Simply the rest" für Musiker im Alter von 30 Jahren und älter sowie das "Deichhobbe-Festival". Frühere Konzertreihen waren "Musik lokal" im Turmcafe in Rosenheim oder in der Vetternwirtschaft. Musikflohmärkte gibt es ebenso wie Musikerstammtische, Offene Bühnen oder bayernweite Bandaustauschprojekte.

Bei einem der jüngsten Projekte, "MIR goes school", hält der Verein für weiterführende Schulen der Region eine kostenlose Infoveranstaltung für junge Musiker unter den Schülern bereit - bislang bereits an drei Gymnasien und der Fachoberschule.

"Die Musikinitiative Rosenheim will weiterhin die Szene vernetzen, Kulturarbeit leisten, Berührungsängste mindern sowie Zusammengehörigkeitsgefühl aufbauen", sagt Manfred Lenz. Er blickt optimistisch auf die nächsten 20 Jahre MIR. Für die Zukunft wünscht er sich aber, dass sich die einzelnen Bands mit mehr Respekt begegnen und "weniger Konkurrenzdenken, Neid und Engstirnigkeit" hegen.

ma/re/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Kultur

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser