Jazzica - Swing, Blues, Pop im Grammophon

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Kolbermoor - Am Donnerstag, den 30. September 2010 lockt das Grammophon in Kolbermoor mit Swing, Bluesmusik und Pop bei kostenlosem Eintritt.

Eine der bekanntesten und ältesten Rosenheimer Bands um den Kolbermoorer Sänger Manfred Lenz, deren Repertoire vom lasziv-schwülen New Orleans der Golden Twenties eines "Satchelmouth" Louis Armstrong über Swingstandards etwa von "Ole blue eye" Frank Sinatra oder "The Lady of Jazz" Ella Fitzgerald bis zum Swingin' London und dem Liverpool der Fab Four reicht, spielt am Donnerstag, 30. September, mal wieder bei der Life-Nite des Kolbermoorer Bistros "Grammophon" - wie immer bei freiem Eintritt!

Die großteils aus Berufsmusikern bestehende Band, bei der früher auch etwa Mulo Francel oder D.D. Lowka von „Quadro nuevo" mitwirkten, war überregional u.a. häufiger Gast beim renommierten Regensburger „Jazz-Weekend" oder umspielte auch schon Empfänge mit Staatsministern. Ab 20.30 Uhr interpretiert das nimmermüde Herren-Sextett zahlreiche bekannte Songs, die auch Nicht-unbedingt-Jazzfans "schon mal irgendwo gehört" haben wie ebenso Melodeien, bei denen sich Publikum fragt, warum sie ihm solange vorenthalten wurden!

1989 wurde die Mannschaft von Manfred Lenz gegründet, hat sich seither immer wieder mit anerkannten professionellen Musikern verstärkt und wird also in diesem Herbst stolze 21 und somit nur ein Jahr jünger als das Grammophon, dessen ersten Jahrestag man im übrigen schon damals musikalisch garnierte!

Besetzung:
Manfred Lenz, voc
Jörg Müller, p
Richy Prechtl, tp
Roland John, sax, fl
Christof Weinzierl, b
Jochen Enthammer, dr

Vom langsam, aber sicher zum "musikalischen Urgestein" werdenden Sänger Manfred Lenz, im Hauptberuf "Kulturmensch" und Chef der MusikInitiative MIR, schrieb die Kritik:

Er begeisterte abwechselnd mit melancholischem Blues-Feeling und dann wieder mit ‘röhrender’ Rockstimme das Publikum und bestach durch seine emotional-expressive Art zu singen. Der Sänger orientiert sich stimmlich erfolgreich an den großen, seelenvollen schwarzen Stimmen des Jazz und Blues" (OVB). Die Süddeutsche Zeitung schrieb über sein Organ: "Eine Stimme, die ins Zwerchfell trifft ... mal temperamentvoll und laut, mal sanft und träumerisch und manchmal eine Mixtur aus allem".

"Taster" Jörg Müller am Keyboard ist Berufsmusiker, Komponist und Arrangeur von Jazz bis Gospel, von Musical bis Salsa und begleitet ihn mit "witzig-ideenreichem Spiel und genauen Akzenten" (SZ), unterstützt vom gefragten Rosenheimer Bassisten Christof Weinzierl sowie dem Wasserburger Musikschulenleiter Jochen Enthammer an den Fellen.

Der Münchener Berufsmusiker Roland John an Sax und Querflöte teilt sich in- bis extrovertierte Soli mit Ritchie Prechtl, der als regionaler "Godfather of trumpet" den Musikliebhabern der Region wohl kaum mehr vorgestellt werden muß.

"Zart hingetupfte Balladen und erdige blue notes sind eine Referenz an die Classics des Jazz", urteilte die Süddeutsche und eine andere Festivalkritik schrieb über Jazzica:

"Die lassen sich nicht festnageln auf irgendeine langweilige Jazz-Schiene, die singen und spielen, was ihnen Spaß macht - und damit auch den Zuhörern." Die nahezu zeitlose 70-Minuten-CD "Life tunes" ist freilich mit im Gepäck und weitere Band-Infos gehen aus den Internet'saiten' www.jazzica.org herfür ...

WOHLAN.

Reservierungen im Grammophon sind unter Tel: 08031 / 96154 oder info@bistro-grammophon.de erwünscht... und bei freiem Eintritt wohl auch nötig.

Pressemeldung

Quelle: rosenheim24.de

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