Das sind die Grammy-Favoriten

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Könnten bei den Grammys abräumen: Lady Gaga und Eminem.

Los Angeles/New York - Zwei Ladys und ein Rapper gehen als Favoriten in die Grammy-Verleihung am Sonntag: Auch ein Deutscher hat gute Chancen für einen der begehrten Preise.

Die Countryband Lady Antebellum aus Tennessee ist gleich für sechs der wichtigsten Musikpreise der Welt nominiert. Auch die New Yorker Sängerin Lady Gaga könnte sechs Preise gewinnen, doch die Band aus Nashville wurde in den wichtigeren Kategorien vorgeschlagen. Zahlenmäßig könnte allerdings ein Mann die beiden Ladys ausstechen: Der Rapper Eminem ist zehnmal nominiert. Von den fünf Nennungen für die beste Filmmusik lauten gleich zwei auf den Namen des Deutschen Hans Zimmer.

Lady Gaga: sexy und verrucht

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Eminem könnte die Preise für die beste Platte, die beste Komposition und den besten Song gewinnen. In der Kategorie bester Rapsong hält er gleich zwei der fünf Nominierungen. Sein schärfster Konkurrent ist Bruno Mars. Der R&B-Musiker aus Hawaii ist allerdings nur in sechs Kategorien nominiert.

Lady Antebellum, bereits im vergangenen Jahr “beste Countryband“, könnte in allen drei Hauptkategorien siegen. Für ihr Lied “Need You Now“ wurde das Trio sowohl als Sänger in der Kategorie beste Aufnahme als auch als Komponist im Bereich bester Song vorgeschlagen. Auch bei den besten Alben ist “Need You Now“ dabei. Da konkurriert es mit “The Fame Monster“ von Lady Gaga. Die 24-Jährige kann auch als beste Sängerin und in vier weiteren Kategorien gewinnen, wenn sie sich gegen jeweils vier Mitbewerber durchsetzt. In vier Kategorien konkurriert sie mit Katy Perry (“California Gurls“).

Der in Frankfurt geborene und in Kalifornien arbeitende Zimmer könnte zu seinem Oscar und seinen schon sieben Grammys noch eine weitere Grammophon-Trophäe stellen. Preiswürdig war in den Augen der Jury sowohl Zimmers Filmmusik für “Sherlock Holmes“ mit Robert Downey junior wie auch die des Leonardo-DiCaprio-Thrillers “Inception“. Ansonsten spielen Deutsche, wie in fast jedem Jahr, praktisch nur im Klassikbereich eine Rolle.

dpa

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