Geheimnisvolles Afrika

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Die Raublinger Schüler entführten die Zuschauer auf eine fantasievolle Reise der Worte, Bilder und Klänge. Foto re

Raubling - Die bevorstehende Fußballweltmeisterschaft in Südafrika wirft ihre Schatten voraus: Für die Schüler des Gymnasiums Raubling geht es allerdings vorläufig weniger um das runde Leder als um den geheimnisvollen Kontinent Afrika.

Sie haben den Kontinent, mit Blick auf die WM, als Motto ihrer diesjährigen Frühjahrsbuchwochen gewählt haben.Bei der traditionellen Auftaktveranstaltung entführten die Gymnasiasten mehrere hundert Zuschauer auf eine fantasievolle Reise der Worte, Bilder und Klänge. Gemeinsam boten die Fachschaften Deutsch und Musik unter Leitung von Barbara Erhard, Gottfried Robens und Birgit Köppl ein abwechslungsreiches Programm aus Sketchen und musikalischen Beiträgen.

Neben märchenhaften Elementen wie der Geschichte des weißen Löwen Cicro, von einer 6. Klasse verfasst und aufgeführt, gab es auch viel Information über die dunklen Seiten des schwarzen Kontinents: Zwangsarbeit, Kindersoldaten, soziale Spannungen, Menschenrechtsverletzungen, Aids und Hungersnöte. Die Rhythmen von Buschtrommeln, Lieder und musikalische Solovorträge auf Harfe und Klavier unterstrichen die Botschaft.

Unterhaltung bot besonders der kleine Sprachführer der Oberstufe, der künftige WM-Touristen auf die Begegnung mit Fußballfans aus aller Welt vorbereitete, und nicht zuletzt die Erkenntnis, dass die Rhythmen der bayerischen Plattler und der Gum Boot Rhythm gar nicht so weit voneinander entfernt liegen.

Zum Ausklang des Festabends hatten Schülereltern ein üppig bestücktes kaltes Buffet vorbereitet, das unter den Klängen der Big Band regen Zuspruch fand.

Während der Frühjahrsbuchwochen bietet das Raublinger Gymnasium neben einer Ausstellung künstlerischer Schülerarbeiten zum Thema "Afrika" auch Lesungen bekannter Autoren: Nasrin Siege präsentiert ihr Buch "Die Piraten von Libertalia", Maja Nielsen, bekannt durch die Serie Abenteuer & Wissen, berichtet über David Livingstone und die beiden Affenforscherinnen Jane Goodall und Diane Fossey.

re/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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