„Der Brandner Kasper – eine bairische Oper“

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2012 erwartet die Besucher des Opernfestivals Gut Immling die Welturaufführung von „Der Brandner Kasper – eine bairische Oper“. Die „Geschichte vom Brandner Kasper“ ist die wohl bekannteste bayerische Erzählung aus dem 19. Jahrhundert.

Halfing - „Der Brandner Kasper – eine bairische Oper“ feiert seine Welt-Uraufführung beim 16. Opernfestival Gut Immling im Sommer 2012.

Mit eindrucksvollen Inszenierungen hat das Opernfestival Gut Immling im Chiemgau in den letzten Jahren deutschlandweit immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. 2012 erwartet die Besucher die Welturaufführung von „Der Brandner Kasper – eine bairische Oper“. Die „Geschichte vom Brandner Kasper“ ist die wohl bekannteste bayerische Erzählung aus dem 19. Jahrhundert. Das beliebte bayerische Theaterstück kommt auf Gut Immling erstmalig als eine phantastische, in der Mystik der Bergwelt beheimatete Oper auf die Bühne. Auch im übrigen Programm des Festivals im nächsten Jahr reiht sich vom 22.6. bis 19.8.2012 ein Highlight an das andere. Drei weitere Premieren stehen auf dem jetzt erschienenen Spielplan: populäre und beliebte „Opern-Hits“ wie Verdis „Troubadour“, die „Hochzeit des Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart oder Händels „Julius Caesar“.

Das Opernfestival Gut Immling zählt zu den mittlerweile meistbesuchten Musikfestivals in Deutschland und das kommt nicht von ungefähr: Große Opern mit internationalen Künstlern und aufwendigen Eigeninszenierungen begeistern seit Jahren Besucher und Kritiker. Dazu stehen im kommenden Jahr noch mehr Freiluftkonzerte vor der atemberaubenden Kulisse der bayerischen Alpen auf dem Programm.

Der „Brandner Kasper“ als „bairische Oper“

Beim 16. Festival präsentieren Intendant Ludwig Baumann und die musikalische Leiterin Cornelia von Kerssenbrock erstmals eine Welturaufführung: „Der Brandner Kasper – eine baierische Oper“, komponiert von Christian Auer und geschrieben von Karl-Heinz Hummel, feiert am 6. Juli Premiere. Die Grundgeschichte über einen Menschen, der mit dem Tod Karten spielt und dadurch sein Leben verlängert, geht zurück auf Motive aus dem Mittelalter. Im „Brandner Kasper“ betrügt der Protagonist den Tod beim Kartenspiel, indem er ihn betrunken macht und sich so vermeintlich das ewige Leben sichert, bevor er am Ende aus freien Stücken dann doch den Himmel betritt. Beim Opernfestival Gut Immling wird die „bairische Oper” erstmals als besonderes Musiktheater präsentiert: in der Verbindung von bodenständigen und himmlischen Klangwelten, mit einem Spektrum von der Musik der Beatles bis hin zur bayerischen Volksmusik, mit Hackbrettern und Symphonieorchester. Fünf Aufführungen von „Der Brandner Kasper – eine bairische Oper“ sind geplant.

Alle Opern des Opernfestivals Gut Immling sind auch 2012, wie in den Jahren zuvor, aufwendige Eigeninszenierungen. Das Festival beginnt am Freitag, 22.6. mit der Premiere des „Troubadour“, dirigiert von Cornelia von Kerssenbrock. Es spielen die Münchner Symphoniker.

Die turbulente Mozart-Oper „Hochzeit des Figaro“ folgt am 30.6. und ist die Fortsetzung der erfolgreichen Mozart-Opern-Produktionen der letzten Jahre. Eine weitere Premiere: Julius Caesar von Georg Friedrich Händel am 8.Juli. Sinnliche Musik par excellence sowie mitreißende Klangbilder prägen diese barocke Oper zwischen Rock und Erotik.

Ein Höhepunkt in der deuts chen Festival-Landschaft: Der „Ring des Nibelungen“ als große Kinderoper

Es ist ein Mammutprojekt: Wagners „Ring des Nibelungen“ als vierteiliges Musikdrama angelegt über zwei Jahre – umgesetzt als Kinderoper. Beim Opernfestival 2012 startet Teil eins „Das Rheingold“, im Winter 2012 gibt es die Fortsetzung mit „Die Walküre“. Ebenfalls neu 2012: Die Veranstaltungsreihe „Klassik im Abendrot“ – drei Open-Air-Konzerte mit Musik von Vivaldi, Schumann, Piazzolla und Dvorak vor der herrlichen Kulisse des Chiemgaus mit seinen wunderbaren Sonnenuntergängen. Natürlich wieder fester Bestandteil des Festivalprogramms 2012: „O sole mio“ (12.7.), der beliebte und immer schnell ausverkaufte Tenor-Wettstreit, ebenfalls unter freiem Himmel. Auch „Die spanische Nacht“ (23.6.) mit Flamenco am Lagerfeuer, feurigen Pferden sowie spanischen und lateinamerikanischen Klängen, ist wieder im Programm. Großer abschließender Höhepunkt des Festivals wie immer: das „Finale Grande“ am 12.8. mit Solisten, dem Festivalchor und dem großen Sinfonieorchester. In festlichem Rahmen klingt so das 16. Opernfestival mit den schönsten Opernmelodien aus. „Wir freuen uns auf eine spannende, vielfältige und attraktive Festivalsaison 2012 mit vielen Neuentdeckungen und jungen ‚Stars von Morgen’“, sagt Intendant Ludwig Baumann. Anreiz für das optimale Weihnachtsgeschenk bietet das neue Bonus- und Ermäßigungssystem für die Eintrittspreise mit bis zu 15 Prozent Nachlass bei Kartenbestellung vor dem 31. Dezember 2011 und attraktive Geschenkgutscheine.

Basis-Information: Das Opernfestival Gut Immling

Seit der ersten Operninszenierung 1997 zählt das Opernfestival auf Gut Immling zu den erfolgreichsten Newcomern der internationalen Festspielszene. Den Besuchern eröffnet sich ein beispielloses Ambiente: Erstklassiges Opernvergnügen auf hohem internationalen Niveau in der Kulisse eines Gutshofs. Das Festspielhaus mit 700 Sitzplätzen bietet exzellente Akustik und ist klimatisiert. Sänger aus der ganzen Welt prägen die Qualität des Festivals.

Die Münchner Symphoniker schaffen als Festivalorchester jedes Jahr eine wichtige musikalische Grundlage für die meisten der rund 30 Aufführungen. Die Inszenierungen tragen die besondere Handschrift des früheren Opernsängers und Intendanten Ludwig Baumann und der international renommierten Dirigentin Cornelia von Kerssenbrock als musikalische Leiterin des Festivals.

Gut Immling liegt idyllisch auf einer Anhöhe mit herrlichem Fernblick zwischen Bad Endorf und Halfing, unweit des Chiemsees. Während des rund achtwöchigen Festivals bringen kostenlose Shuttlebusse die Besucher von Bad Endorf zu dem auf einer Anhöhe liegenden Festspielhaus.

Pressemeldung Gut Immling

Quelle: rosenheim24.de

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