"Simply the rest": Kür der besten Ü30-Band

Rosenheim - Vier Bands konkurrieren im Finale des "Simply the rest"-Festivals. Jury des Wettbewerbs sind nicht die Organisatoren der MusikInitiative, sondern ist das Publikum.  

Als Pendant des ebenfalls jährlich stattfindenden Newcomer-Festivals "Simply the best" für Bands unter 30 Jahren Musiker-Durchschnittsalter bieten der Landkreis Rosenheim und die MusikInitiative Rosenheim (MIR) nun auch schon zum neunten Mal das Finale des Oldcomer-Festivals "Simply the rest" am Samstag, 26. März, 20 Uhr, in der Hammerhalle des Rosenheimer Citydome.

Damit wollen die Veranstalter auch den vielen Gruppen "gereifter MusikerInnen über 30" Rechnung tragen. Diese Altersgrenze nach unten war somit auch eine Bedingung für eine Bewerbung, die Eigenkompositionen wie Coversongs beinhalten durfte. Gewinner 2010 war die Band "The Tweeds".

Eine Förderung junger Bands mit vielen alltäglichen Tips aus dem Musikbüro, auch mit dem allherbstlichen "Deichhobbe-Newcomer Festival" im November, ist und bleibt wichtige Aufgabe der Musikervertretung, die nun schon seit über 21 Jahren ihr musikalisches Unwesen treibt. Doch da viele Musiker ja nicht mit 30 Jahren aufhören zu spielen und (augenzwinkernd) "Kreativität bis ins hohe Alter hinein möglich scheint", reagierte die MIR 2003 damit gerne auf diesbezügliche Anregungen.

Die vier besten regionalen Gruppen werden also jeweils ca. 45 min auftreten und MIR-Chef Manfred Lenz ist dem Landkreis mit Kulturreferent Klaus Schönmetzler und dem Citydome dankbar, ohne deren Unterstützung das Festival Jahr für Jahr nicht denkbar wäre. Die Demo-Vorjury machte es sich bei über dreimal sovielen Einsendungen nicht einfach und mußte ebenfalls gute Bands (hoffentlich nicht zu sehr) enttäuschen - wie auch manche Band aus einem Nachbarlandkreis.

Unter diesen Finalisten wird das Publikum durch Beifallspegel am Ende noch einen Sieger küren, der doppeltes Honorar erhält: "Ink pie", "Unique experience", "remaster" und "Screaming nightmare".

"Ink pie" geben erst seit ca. einem halben Jahr "auf drei Pfeilern" dafür umso mehr Gas: die in der Rosenheimer Szene nicht unbekannten Volker Tscheschlok, Rochus Wede, Christoph Arneth und Fabian von Schroetter warten auf mit knackigen Grooves, singenden Gitarren und eingängigen Melodien.

"Unique experience" aus dem nördlichen Landkreis haben sich (tatsächlich) 1998 schon mal aufgelöst, was mancher "Szene-Dino" noch memoriert, seit kurzem aber mit Hilfe von Slavko Spionjak, Lena, Eugen und Simon wiederbelebt, aber wie: eben Rock, Pop und ein wenig Härteres ...

"remaster" hat ganz eigene Ideen und Arrangements, wenn es darum geht, Songs von Altmeister Robert Allen Zimmerman alias Bob Dylan so zu verändern, daß es wie auch manches Selbstkomponierte eben nach remaster klingt. Das Sextett besteht aus erfahrenen MusikerInnen, so wie sich das bei Simply the rest auch gehört.

"Screaming nightmare" schließlich besteht seit 1986 (!) mit je zwei Sängern und Gitarristen als Sextett und war in dieser Zeit auf vielen Festivals und Support bei manch überregional bekannter Gruppe. Unangepaßter Rock mit verrückten Elementen in englischen und deutschen Texten.

Alles in allem also eine sehr interessante Mischung, zu der ab 19 Uhr Einlass ist und die Karten an der Abendkasse zum fast lächerlichen Preis von € 5.- erhältlich sind.

Nähere Informationen bei MusikInitiative Rosenheim e.V. unter www.musikinitiative.com

Pressemitteilung MusikInitiative Rosenheim e.V.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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