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Bronzeplastiken von Christine Schauerte und Skulpturen aus Papier und Draht von Anni Muldener-Rieck vor einer Batik-Arbeit von Ilse Burch-Lennartz.

Brannnburg (OVB) - 43 Mitglieder der Neuen Künstlerkolonie Brannenburg präsentieren zum zehnjährigen Bestehen ihre Arbeiten im Pfarrzentrum.

Dementsprechend groß ist die Bandbreite der gezeigten Materialien: Zeichnungen, Malerei, digitale und analoge Fotografie, Textilgestaltung, Keramik, Bronzeplastiken sowie Holz- und Steinskulpturen. Und ebenso vielfältig sind die Stilarten.

Da gibt es völlig abstrakte Malerei wie die Acryl-Mischtechnik "Papillon" von Roswitha Fritsch oder die Mischtechnik/Acryl/Collage "Geheime Botschaft" in den Farben Braun und Ocker von Brigitte Bosshammer über den realistischen Hund "Sir Barney" in Acryl auf Tonpapier von Andreas Kottmair bis zum fotorealistischen "Waschtag" von Alfons Kiefer. Der Halb-Nackedei weist große Ähnlichkeit mit Claudia Schiffer auf.

"Kleine Denkmäler" heißen die filigranen Tonfiguren von Thomas Werneke und "Busenfreundinnen" die kleinen Alabasterfiguren von Christine Schauerte. Aus Zedern- und Fichtenholz mit Eisen und Acrylmalerei sind die "Bürger von Calais" von Rainer Tiplt und aus Papiermaché, Draht und Kupfer die Plastiken "Kleine Kugel" und "Anais" von Anni Muldener-Rieck.

Witzig sind das Seepferdchen aus Brillen von Jürgen Austermann und das gestrickte "Hirn" von Angela Mayer-Spannagel, der Vorsitzenden der Neuen Künstlerkolonie Brannenburg. "Freie Komposition" nennt Ilse Burch-Lennartz, die demnächst ihren 80. Geburtstag feiert, ihre Batikarbeit. Mit 97 Jahren ist Annegret Tiplt-Rouge das älteste Mitglied der Künstlerkolonie. Doch ihre Collage "Alte Pastellkreiden" ist von erstaunlicher Präzision.

Aus den Ausstellungen "Künstler des Chiemgaus" in der Priener Galerie im "Alten Rathaus" bekannt ist Wilhelm Zimmer, der in der Brannenburger Ausstellung drei Bronzen zeigt. Viele der Künstler gehören ebenso dem "Samerberger Künstlerkreis" an. So präsentiert Anna Stuffer ihre originellen Öl- und Acrylbilder wie "Eben war er noch ein Kind", Lotte Opperer Pastellkreiden und Mischtechniken wie "Körpersprache" oder Siglinde Schelkle ihre Arbeiten aus Rakubrand.

Eine Besonderheit der aktuellen Ausstellung ist, dass sich jeder Künstler einen "Gast" einladen durfte. So sind zwischen den bekannten künstlerischen "Gesichtern" auch ein paar "fremde" zu entdecken.

Die Ausstellung im Pfarrzentrum Degerndorf/Brannenburg ist bis 1. November, montags bis freitags von 16 bis 19 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr zu sehen.

Gertie Falk/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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