Jahreshauptversammlung des Kulturfördervereins Mangfalltal in Bad Aibling

Um die Kultur im Mangfalltal bemüht

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stehend 1. Vors. Sepp Ranner, rechts von ihm Kassier Roland Bräger

Bad Aibling/Maxlrain - Eine große Anzahl Mitglieder konnte der ehemalige Landtagsabgeordnete Sepp Ranner zur Jahreshauptversammlung des Kulturfördervereins Mangfalltal begrüßen.

interessiert zuhörende Mitglieder des Kulturvereins

Zur Jahreshauptversammlung des Kulturfördervereins Mangfalltal konnte Vorsitzender und MdL a. D. Sepp Ranner eine große Anzahl Mitglieder, darunter Altbürgermeister Josef Haas (Tuntenhausen), die Bürgermeister Franz-Xaver Heinritzi (Bruckmühl) und Rudi Gebhardt (Bad Aibling) sowie den ehemaligen Brauereidirektor Günther Rott begrüßen. In seiner launigen Art und nicht ohne Stolz ließ er das vergangene Jahr Revue passieren: Höhepunkt war zweifelsohne die Verleihung des Kulturpreises des Wirtschaftlichen Verbandes während des Konzerts des Kammerorchesters Mangfalltal in der Reithalle zu Maxlrain. Aber auch das Alpenländische Passionssingen in Kolbermoor unter Leitung von Heidi Hauser, das von Heinrich Seyfried gestaltete Mariensingen in der Basilika Tuntenhausen und das Morgentanzl im Bräustüberl Maxlrain gemeinsam organisiert mit dem Rosenheimer Volkstanzkreis blieben in Ranners Begrüßungsansprache nicht unerwähnt. Ein besonderer Augen- und Ohrenschmaus seien die vom Kulturverein mitgetragenen Veranstaltungen anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Deutschen Zithermusik-Bundes, unter anderem mit einer Vielzahl von Musikgruppen aus dem ganzen Bundesgebiet auf dem Wendelstein gewesen. Gut besucht waren auch die zum 25. Male stattgefundene Schloss-Serenade in Vagen, maßgeblich gestaltet von Siamak Golshani, und die „Irish Folk Night“ im Schlosshof von Maxhofen, die internationales Flair in den Reigen der exzellenten Kulturveranstaltungen gebracht habe. Mit seinem unterhaltsamen Märchen für Erwachsene habe Fritz Mayr in bewährter Form „Die Haselmaus von Maxlrain“ inszeniert und mit Musik und Vortrag die Besucher im Gasthaus Weingast in Kematen trefflich unterhalten. Auch an die Kinder habe der Verein gedacht und die jungen Zuhörer in der Reithalle mit „Pippi in Taka-Tuka-Land“ begeistern können. Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Organisatoren und Mitwirkenden und ganz besonders beim künstlerischen Leiter des Kulturvereins, Hannes Rott, für seine Ideenvielfalt und sein Durchsetzungsvermögen sowie bei der Geschäftsführerin Gertrud Vogl für ihr unermüdliches Wirken zum Wohle des Kulturvereins.

In Anlehnung an das Zitat von Pablo Picassos: „Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“ erläuterte Sepp Ranner: „Unsere Kultur im Mangfalltal wäscht ebenfalls den Staub von der Seele unserer Mitbürger“. Damit Kunst erschwinglich sei, werde der Verein auch zukünftig moderate Eintrittspreise haben, die sich auch Familien mit Kindern leisten könnten. Dazu bedürfe es auch der „Sponsorenpflege“ und der Begeisterung junger Menschen für die Kultur, wobei Ranner die Gelegenheit wahrnahm, das jüngste Mitglied, Alexander Eisenkolb, in der Runde herzlich willkommen zu heißen.

Kassier Roland Bräger trug der Versammlung seinen Bericht vor, der von den Revisoren, Rudolf Mittermüller und Lutz Ellermeyer, ohne Beanstandung geprüft wurde, so dass die Versammlung sowohl ihn, als auch die gesamte Vorstandschaft entlasten konnte.

Hannes Rott trug begeistert das Programm des Maxlrainer Kultursommers 2014 vor, das in einem Flyer alle 15 bevorstehenden Veranstaltungen des Vereins anschaulich darstellt. Auf diese kulturellen Höhepunkte des Mangfalltales wird in einer gesonderten Präsentation näher eingegangen. Auch dazu äußerte sich Ranner: „Wir sind in der gesamten Region vertreten, in Kirchen, Schlössern und Gasthäusern und machen diese Örtlichkeiten zu kulturellen Begegnungsstätten. Mit der uns von den Vorfahren überlassenen Kultur tragen wir eine große Verantwortung. Es liegt an uns, diese als eine Art Transmissionsriemen zu erhalten, zu pflegen, auch weiterzuentwickeln und an unsere Nachkommen weiterzugeben“. Zum Abschluss bedankte er sich für die Unterstützung, die er stets aus der Vorstandschaft, aber auch von vielen Mitgliedern erfahren habe und besonders bei der Gastgeberfamilie und Förderer der Kulturfamilie Prinz und Prinzessin Lobkowicz.

ele

Quelle: rosenheim24.de

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