Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Miami bestätigt

Erstmals lokale Ausbreitung von Zika auf US-Festland

+

Miami - Die Behörden des US-Bundesstaates Florida haben am Freitag eine lokale Übertragung und Ausbreitung des Zika-Virus in Miami bestätigt.

Gouverneur Rick Scott sagte vor Medien, das Virus breite sich sowohl in Miami Beach aus als auch in einer nördlichen Gegend der Stadt. Neu daran wäre die lokale Ausbreitung auf dem US-Festland selbst - und nicht über Reisende, die infiziert aus Zika-Regionen zurückkehren.

Gesundheitsexperten hatten schon länger befürchtet, dass Gelbfiebermücken (Aedes aegypti), die das Virus in sich tragen, eine Ausbreitung der Infektion in den USA zur Folge haben könnten. Zuvor hatten sich Betroffene im Land nur bei Reisen in von Zika betroffene Regionen oder beim Sex mit einem infizierten Partner angesteckt.

Miami Beach ist auch besonders für Touristen attraktiv. Unter den neu Infizierten in Miami Beach sind den Angaben zufolge auch drei Touristen.

Die neue Entwicklung führte umgehend dazu, dass die US-Gesundheitsbehörde CDC Schwangere offiziell vor Reisen auch nach Miami Beach warnte. Das ist für die wichtige Tourismusindustrie der Stadt eine schlechte Nachricht.

Das Virus kursiert derzeit vor allem in Mittel- und Südamerika und der Karibik. Inzwischen gilt als erwiesen, dass Zika bei Schwangeren schwere Schädelfehlbildungen der Kinder und neurologische Schäden verursachen kann. Zum Tod führt eine Infektion nur sehr selten.

Zika-Impfstoff: Erste Tests erfolgreich

Die Suche nach einem Impfstoff gegen das Zika-Virus kommt voran. Forscher haben drei Mittel gegen das Zika-Virus erfolgreich an Affen getestet. Nun sollen weitere Tests an Menschen folgen.

dpa

Kommentare