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Abgesetztes Öl

Schlecht geworden? Das sollten Sie mit der Flüssigkeit auf dem Senf tun

Dass sich auf dem Senf Flüssigkeit absetzt, kann schon mal passieren. Die schnelle Lösung dafür: einfach umrühren!
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Dass sich auf dem Senf Flüssigkeit absetzt, kann schon mal passieren. Die schnelle Lösung dafür: einfach umrühren!

Wer bei Speisen gerne seinen Senf dazugibt, stutzt schon mal: Manchmal hat sich Flüssigkeit auf der gelben Masse im Töpfchen abgesetzt. Macht das den Senf schlechter?

Wer Senf im Glas oder im Becher kauft, oder Senf selber macht*, dem ist das Phänomen auf jeden Fall schon einmal begegnet: Hat man die gelbe Würze eine Weile nicht benutzt und hebt dann zum ersten Mal wieder den Deckel, hat sich auf dem Senf eine Flüssigkeit gebildet. Besonders appetitlich sieht das nicht aus, aber heißt das etwa, dass der Senf in die Tonne wandern muss?

Das ist die Flüssigkeit, die sich auf dem Senf absetzt

Entwarnung: Wenn sich auf dem Senf eine Flüssigkeit gebildet hat, müssen Sie nicht gleich denken, dass der Scharfmacher schlecht geworden ist. Denn Senfsaat enthält Öl, das sich mit der Zeit oben absetzen kann, erklärt die Zeitschrift "Lecker" (Ausgabe Januar/Februar 2020). Die Senfsaat sorgt für die Schärfe des Senfes. So besteht süßer Senf aus gelber Senfsaat und wird mit Honig oder Zucker versetzt. Er passt am besten zu Weißwürsten und Leberkäse.

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Mittelscharfer Senf wird hingegen aus gelben und braunen Senfkörner hergestellt und ist ideal für Wurst, Kassler, Senfsoßen und Grünkohl. Hauptsächlich braune Senfsaat schließlich steckt in scharfem Senf – er ist für all diejenigen gedacht, denen mittelscharfer Senf zu schwach ist.

Das sind aber noch längst nicht alle Senf-Sorten, die Sie kaufen können. Mittlerweile gibt es viele Sorten und geschmackvolle Spezial-Rezepturen wie Dijon-Senf, Bordeaux-Senf, Honigsenf oder auch den dänischen Hot-Dog-Senf, der süßlich schmeckt und unter anderem mit Zucker und Curry abgeschmeckt wird.

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Das sollten Sie mit der Flüssigkeit auf dem Senf tun

Aber zurück zur (nicht mehr ganz so) mysteriösen Flüssigkeit im Senfglas. Hat sich diese auf dem Senf abgesetzt, sollten Sie sich sogar freuen. Das abgesetzte Öl macht den Senf haltbarer, weil es eine Barriere zum Sauerstoff bildet und so verhindert, dass der Senf antrocknet und oxidiert. Rühren Sie die gelbe Würzsoße einfach vor dem Essen um, damit sich das Öl wieder mit dem Rest der Bestandteile verbindet.

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dpa/ante

Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Kennen Sie die Regel, dass ein fauler Apfel den ganzen Korb verdirbt? So ähnlich ist es mit Brot auch. Wenn Sie an einem Brotlaib oder auch nur an einer Brotscheibe Schimmel entdecken, sollten Sie das gesamte Brot in den Müll werfen. Brot ist so porös, dass die Schimmelsporen ganz leicht und rasend schnell alles durchdringen. Ist das Brot dagegen nur abgelaufen, hart oder trocken, müssen Sie nicht gleich Abschied nehmen. © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter ein Ei ist, desto mehr Luft konnte durch die poröse Eierschale ins Innere gelangen. So entsteht ein Luftpolster zwischen Eigelb und Schale. Wenn Sie das Ei in ein Glas mit Wasser legen, schwimmt deshalb die Seite mit der Luftblase oben. Wenn es schließlich an der Oberfläche schwimmt, ist das Ei mit höchster Wahrscheinlichkeit verdorben. © picture alliance/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Sie ihn an der Fischtheke gekauft haben, bleiben Ihnen noch maximal drei Tage, lieber weniger. Sobald der Fisch schlecht ist, wird seine Haut und das Fleisch schleimig und der typische, unangenehme Fischgeruch steigt Ihnen in die Nase. Finger weg! © Holger Hollem/dpa
Fleisch Haltbarkeit erkennen
Frisches, rohes Fleisch hat einen eigentümlichen Geruch, den ungeübte Nasen schon mal falsch interpretieren können. Dabei verströmt fauliges Fleisch einen Gestank, dem man sich kaum nähern kann. Ist das Fleisch außerdem noch schleimig oder klebrig, lassen Sie bitte die Finger davon. Farbveränderungen sind zwar nicht per se ein Hinweis auf verdorbenes Fleisch, aber gräulich sollte es nicht aussehen. © picture alliance / Oliver Berg/d
Joghurt Haltbarkeit erkennen
Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, ist das aber noch lange kein Grund, den Joghurt wegzuschmeißen. Meist ist er noch völlig in Ordnung und genießbar. Die enthaltenen Bakterien funktionieren dabei wie ein natürliches Konservierungsmittel. Erst, wenn sich auf der Oberfläche ungewöhnlich für Flüssigkeit bildet und der Joghurt auch unten im Becher flüssig ist, sollten Sie ihn entsorgen. © picture alliance / dpa
Käseplatte mit Wein
Je weicher und feuchter der Käse, desto leichter wird er schlecht. Er fängt dann an, unangenehm sauer zu riechen. Auch bei Schimmelbefall sollten Sie Weichkäse in die Tonne werfen, da dieser die feuchte Käsemasse sehr schnell durchdringt und dabei nicht unbedingt sichtbar ist.  © crisper85/Imago
Käse Haltbarkeit erkennen
Das gilt natürlich nicht für Sorten mit Edelschimmel, wie Gorgonzola, Brie oder Roquefort. Hartkäse wie Parmesan hat eine deutlich längere Haltbarkeit. Hier können Sie Schimmel an den Außenseiten ruhig großzügig wegschneiden und den Rest des Laibes ohne schlechtes Gewissen genießen. © Harald Tittel/dpa
Milch Haltbarkeit erkennen
Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. Schmeckt oder riecht die Milch schlecht oder ist sie klumpig geworden, dann müssen Sie sie entsorgen. Das gilt aber nicht für unbehandelte Milch. Daraus können Sie noch einiges zaubern.  © picture alliance/dpa
Olivenöl Haltbarkeit erkennen
Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. Altes, schlechtes Öl riecht dagegen ranzig, teilweise sogar wie Motoröl. Lagern Sie das Öl am besten dunkel und dicht verschlossen, dann kann es sich viele Jahre halten. © Lorenzo Carne/dpa
Wurst Haltbarkeit erkennen
Sie haben Wurst an der Fleischertheke gekauft? Dann sollten Sie sie so schnell wie möglich verbrauchen, am besten innerhalb der nächsten drei Tage. Fängt die Wurst an, seltsam zu riechen und schleimig zu werden, haben Bakterien ganze Arbeit geleistet. Dauerwurst, wie Salami, hält sich länger, wie der Name schon verrät. © picture alliance / Patrick Pleul

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