Work-Life-Balance

In Stunden: Diese Menge Freizeit ist perfekt und macht zufrieden

Sommerwetter in Berlin: Freizeit ist wichtig - zu viel davon kann allerdings auf die Stimmung schlagen.
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Sommerwetter in Berlin: Freizeit ist wichtig - zu viel davon kann allerdings auf die Stimmung schlagen.

Zu viel Arbeit ist nichts - doch ein Zuviel an Freizeit macht den Menschen auch nicht glücklich. Forscher haben das perfekte Zeitfenster gefunden, das wir täglich freischaufeln sollten.

Wer seine Zeit nur absitzt und nichts zu tun hat, der bekommt zwangsläufig schlechte Laune. Doch auch Menschen, die überarbeitet sind und ständig von Termin zu Termin hetzen, tun sich und ihrer Gesundheit nichts Gutes. Doch gibt es eine Formel für ein Pensum an Freizeit, das Menschen glücklich macht? Forscher wollen genau diese gefunden haben!


Wer so viel Zeit für sich hat, ist zufriedener

Wissenschaftler der University of Pennsylvania und der University of California haben auf der Suche nach der perfekten Menge an Freizeit die Datensäte von mehr als 35.000 Amerikanern ausgewertet, wie das Portal t3n berichtete. Dabei flossen Studien und Umfragen in die Erhebung mit ein, die Rückschlüsse auf den Lebensstil und die Lebenszufriedenheit der Menschen zuließen. Den Forschern fiel hierzu auf, dass diejenigen, die am Tag rund zweieinhalb Stunden Zeit für sich und ihre Hobbys hatten, am zufriedensten mit ihrem Leben waren.

Diese Zahl bezieht sich allerdings nur auf Menschen, die berufstätig sind. Bei Menschen, die nicht arbeiten, lag der Wert weitaus höher: Menschen ohne Arbeit waren mit täglich vier Stunden und 45 Minuten Freizeit am zufriedensten. Diese muss dabei nicht sonderlich aktiv gestaltet werden: Nichtstun, Lesen, Hobbys oder Treffen mit Freunden zählen zu den Dingen, die die Wissenschaftler als Freizeit eingestuft hatten.


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Formel für mehr Zufriedenheit: Zu viel Freizeit bewirkt Gegenteil

Wer sich jetzt nur noch auf einen Liegestuhl im Garten wünscht, sollte berücksichtigen, dass zu viel Freizeit den Effekt wieder ins Gegenteil umkehren kann. Menschen, die sich zu viel freie Zeit gönnen, fordern sich weniger, was für Langeweile und Unzufriedenheit führen kann. Eine Aufgabe in Form eines Berufs oder eines Ehrenamts trägt deshalb immens zur eigenen Zufriedenheit bei.

Umfrage zum Thema

Weiterlesen: Wer lange leben will, sollte diese eine Sache tun - sie hat nichts mit Sport und Ernährung zu tun.

jg

Warum uns die Natur so gut tut

Annette Bernjus leitet Achtsamkeitsübungen an, wenn sie mit den Teilnehmern ihrer Kurse so wie hier im Wald unterwegs ist. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto
Annette Bernjus leitet Achtsamkeitsübungen an, wenn sie mit den Teilnehmern ihrer Kurse so wie hier im Wald unterwegs ist. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto © Manfred Bernjus
Zum Themendienst-Bericht von Bernadette Winter vom 22. August 2018: Prof. Dr. med. Andreas Michalsen ist Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin. Foto: Anja Lehmann/Immanuel Krankenhaus Berlin
Zum Themendienst-Bericht von Bernadette Winter vom 22. August 2018: Prof. Dr. med. Andreas Michalsen ist Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin. Foto: Anja Lehmann/Immanuel Krankenhaus Berlin © Anja Lehmann
Wer im Wald «badet», soll nicht nur die Geräusche des Waldes bewusst aufnehmen, sondern die Umgebung auch mit den anderen Sinnen erleben. Foto:Manfred Bernjus/embe-Foto
Wer im Wald «badet», soll nicht nur die Geräusche des Waldes bewusst aufnehmen, sondern die Umgebung auch mit den anderen Sinnen erleben. Foto:Manfred Bernjus/embe-Foto © Manfred Bernjus
Achtsamkeitsübung im Wald. Annette Bernjus rät, dort ganz bewusst zu pausieren. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto
Achtsamkeitsübung im Wald. Annette Bernjus rät, dort ganz bewusst zu pausieren. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto © Manfred Bernjus
Einfach mal einen Baum umarmen: Annette Bernjus leitet die Teilnehmer ihrer Seminare an, die Natur wieder bewusster wahrzunehmen. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto
Einfach mal einen Baum umarmen: Annette Bernjus leitet die Teilnehmer ihrer Seminare an, die Natur wieder bewusster wahrzunehmen. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto © Manfred Bernjus
Dirk Teegelbekkers ist Geschäftsführer von PEFC Deutschland. Foto: Franziska Gabbert
Dirk Teegelbekkers ist Geschäftsführer von PEFC Deutschland. Foto: Franziska Gabbert © Franziska Gabbert

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