Kern und satte Farbe

So erkennt man geschwärzte Oliven

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Die Farbe der Olive hat nichts mit der Sorte zu tun: Unreife Exemplare sind grün, reife schwarz. Manchmal werden Oliven aber auch künstlich geschwärzt. Foto: Daniel Karmann

Oliven sind als Snack zwischendurch, im Salat oder auf der Pizza beliebt. Aber warum gibt es schwarze und grüne Oliven? Und sind alle schwarzen Oliven natürlich gereift?

Neuwied (dpa/tmn) - Grüne Oliven werden unreif geerntet und sind daher knackig. Bei schwarzen Oliven dagegen handelt es sich um gereifte Früchte, die weich sind und einen sanften Biss haben.

Es sei denn, sie sind mit Eisensalzen geschwärzt. Das dürften Bio-Oliven aber grundsätzlich nicht. Und lose verkaufte geschwärzte Oliven müssen mit dem Hinweis "geschwärzt" gekennzeichnet sein, erklärt das Magazin "Lebensmittel Praxis" (Ausgabe 8/2019).

Das Schwärzen ist zwar gesundheitlich nicht bedenklich - doch sie gaukeln Verbrauchern reife Früchte vor, die allerdings viel schwieriger zu ernten und zu verarbeiten sind.

Doch woran kann man den Unterschied zwischen echten schwarzen und geschwärzten Oliven erkennen? Geschwärzte Oliven sind wie grüne Früchte herber im Geschmack und meist komplett schwarz. Dagegen haben gereifte Oliven keine einheitliche, gleichmäßige Farbe. Sie sind auch weicher und saftiger als gefärbte Früchte. Geschwärzte Oliven haben wie die grünen Früchte einen hellen Stein, gereifte dagegen einen dunklen Stein.

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