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Schlank dank Glückshormonen? So funktioniert die Dopamin-Diät

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Sport macht glücklich: Auch die richtige Ernährung soll Glückshormone ausschütten.
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Abnehmen durch Glückshormone - so das Rezept hinter der Dopamin-Diät. Wie mehr Dopamin im Körper helfen soll, das Wunschgewicht zu erreichen, erfahren Sie hier.

Wer frisch verliebt ist, vergisst zu essen. Dieses Phänomen haben wohl zwei Buchautorinnen als Anlass genommen, sich mehr mit dem Thema "Schlank durch Dopamin" zu beschäftigen. Im Buch "Dopamin Flash: Schlank und energiegeladen mit der richtigen Ernährung" geht es genau darum: Abnehmen mit Hilfe von Glückshormonen. Bestimmte Nahrungsmittel und Änderungen im Lebensstil sollen dafür sorgen, dass der Körper mehr Dopamin produziert.

Glückshormone aktivieren durch die richtige Ernährung?

Nicht nur äußere Umstände wie ein Gewinn im Lotto oder eine neue Liebe sorgen dafür, dass unser Körper Glückshormone ausschüttet, wir können auch selbst dafür sorgen, indem wir Sport machen. Und auch die Ernährung soll wesentlichen Einfluss darauf haben, wie viel Dopamin im Körper zur Verfügung steht.

Folgende Ernährungsregeln sollen die Ausschüttung von Dopamin fördern:

  • mehr Proteine essen: Eiweiß ist etwa in Käse, Milch, Fleisch und Fisch, aber auch Nüssen und Kernen enthalten und soll durch die enthaltenen Aminosäuren Tyrosin und Phenylalanin den Dopaminspiegel erhöhen. Die beiden Substanzen stecken zum Beispiel in Lachs, Kürbiskernen, Edamer und vielen anderen Käsesorten.
  • weniger Kohlenhydrate essen: Wer zu viel Zucker isst, hemmt den Buchautorinnen zufolge die Dopaminausschüttung, wie der Focus berichtete. Sie empfehlen daher den Verzicht von Süßigkeiten - aber auch weniger Kohlenhydrate, weil diese aus Zuckermolekülen bestehen.

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  • mehr unverarbeitete Lebensmittel essen: Konservierungsstoffe und andere künstliche Zusatzstoffe sollen so selten wie möglich auf dem Teller landen, weil unser Körper sie nicht braucht, sondern im Gegenteil belastet. Für den Dopamin-Flash sorgen sollen besonders folgende unverarbeitete Lebensmittel: grünes Gemüse, Kräuter, Eier, Wasser, Oliven- oder Walnussöl sowie Samen und Nüsse.
  • mehr gesunde Fette: Olivenöl, Fisch und Walnüsse haben eines gemeinsam: Sie enthalten für den Körper wertvolle Fettsäuren. So sind Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren am Aufbau von Zellen beteiligt, wie die Deutsche Apothekerzeitung schreibt und sollen so auch die reibungslose Signalübertragung zwischen Nervenzellen gewährleisten. Dopamin ist einer der Botenstoffe, dessen Ausschüttung über die Kommunikation der Nervenzellen untereinander gesteuert wird - ist diese gestört, beeinflusst das auch die Dopaminausschüttung negativ.

Ob die Dopamin-Diät tatsächlich erfolgreich und langfristig Gewicht verlieren lässt, ist wissenschaftlich nicht belegt. Wer langfristig Übergewicht abbauen will, sollte auf eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung achten. Wer stark übergewichtig ist und Gewicht verlieren will, sollte ärztlichen Rat einholen.

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jg

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