Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Medikamente

Rezepte enthalten künftig präzise Dosierungsangaben

Rezept gegen Medikament
+
Auf vielen Rezepten steht künftig auch, wann und wie oft Patienten ein Medikament einnehmen sollen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Wie viele Tabletten soll ich nehmen - und wann? Das sagen einem der Arzt und im Zweifel auch noch mal der Apotheker. Eine neue Regel soll helfen, dass es zu keinen Missverständnissen mehr kommt.

Berlin (dpa/tmn) – Um Dosierungsfehler von Medikamenten noch umfassender zu vermeiden, müssen ab 1. November (Sonntag) klare Dosierungsangaben auf allen ärztlichen Rezepten stehen. Darauf macht die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände aufmerksam.

Wenn ein Patient etwa täglich morgens, mittags und abends eine Tablette nehmen soll, werde die Dosierung auf dem Rezept mit 1-1-1 angegeben. So sollen Patienten und Apotheker besser Bescheid wissen und eine falsche Dosierung von Medikamenten soll vermieden werden.

Eine Ausnahme gilt nach Angaben der Apothekerverbände, wenn dem Patienten eine andere schriftliche Dosierungsanweisung vorliegt oder er einen Medikationsplan hat, der die verordnete Arznei einschließt. In diesen Fällen müsse der Mediziner auf dem Rezept das Kürzel «Dj» vermerken – das stehe für «Dosierungsanweisung vorhanden: ja».

Nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung erfolgt der Aufdruck der Dosierung hinter dem verordneten Produkt am Ende der Verordnungszeile. Gleiches gilt gegebenenfalls für das «Dj»-Kürzel. Hintergrund der neuen Regel ist eine entsprechende Änderung der sogenannten Arzneimittelverschreibungsverordnung.

© dpa-infocom, dpa:201030-99-144054/2

KBV zu Dosierungsangaben auf Rezepten

Hintergrund: Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung

Kommentare