Knochenschwund verhindern

Osteoporose richtig vorbeugen – mit dieser einfachen Maßnahme

Ausdauersport im Freien ist eine gute Betätigung, um seine Knochen zu stärken. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
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Ausdauersport im Freien ist eine gute Betätigung, um seine Knochen zu stärken. Doch Sie können noch mehr tun.

Brüche am Oberschenkel und an der Wirbelsäule können schmerzhafte Folgen einer Osteoporose sein. Die Erkrankung trifft viele – folgende Änderung im Lebensstil beugt vor.

Um Osteoporose vorzubeugen sind eine ausgewogene, kalziumreiche Ernährung sowie regelmäßige Bewegung wichtig. Außerdem sollte man genug Vitamin D zu sich nehmen. Vitamin D* sei entscheidend dafür, dass der Körper das Kalzium aus der Nahrung aufnehmen kann, erläutert der Orthopäde und Unfallchirurg Prof. Michael Amling. Besteht ein Mangel, greife der Körper die Kalziumreserven des Skeletts an. Die Folge: „Wir verlieren Knochen.“


Vitamin D wird zum größten Teil bei Sonneneinstrahlung durch die Haut produziert. In Lebensmitteln ist es in nennenswerter Menge zum Beispiel in fettem Seefisch, bestimmten Innereien, Speisepilzen und Eiern enthalten, zählt das Robert Koch-Institut (RKI) auf. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Vitamin D ist den Verbraucherzentralen zufolge dagegen nur nach Rücksprache mit dem Arzt sinnvoll – denn eine Überdosierung kann der Gesundheit schaden.

Was gegen Osteoporose hilft: Bewegung ist essenziell


Für gesunde Knochen sei außerdem Sport essenziell, sagt Prof. Amling. Er hält einen „individuell angepassten Mix“ aus Ausdauer-, Kraft- und Balancetraining für die beste Option. Aber auch jede alltägliche körperliche Aktivität sei empfehlenswert, so der Leiter des Instituts für Osteologie und Biomechanik am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf. Außerdem sollten Risikofaktoren wie Rauchen und übermäßiger Alkoholgenuss gemieden werden, rät Amling. Das Körpergewicht liege idealerweise im Normalbereich.

Osteoporose ist eine Skelett-Erkrankung, bei der die Knochen an Festigkeit verlieren. Sie brechen dann leichter. Die Krankheit wird auch als Knochenschwund bezeichnet, weil sich die Knochenmasse schneller verringert als bei gesunden Menschen. Laut Amling bleibt die Krankheit oft lange unentdeckt. Nach Angaben des Bundesselbsthilfeverbands für Osteoporose sind in Deutschland rund sechs Millionen Menschen betroffen. Besonders Frauen nach den Wechseljahren seien wegen des abfallenden Östrogenspiegels gefährdet. (dpa/tmn) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Mehr Quellen: UKE-Mitteilung

Weiterlesen: Niedriger Vitamin D-Spiegel, höheres Covid-19-Risiko? So schätzt ein Experte die Lage ein.

Der richtige Umgang mit Knochenschwund

Eine gesunde Ernährung beugt Osteoporose vor. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn
Eine gesunde Ernährung beugt Osteoporose vor. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn © Silvia Marks
Calcium ist gut für die Knochen - der Mineralstoff steckt zum Beispiel in Milch drin. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn
Calcium ist gut für die Knochen - der Mineralstoff steckt zum Beispiel in Milch drin. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn © Silvia Marks
Genug Vitamin D ist wichtig, das produziert der Körper in der Regel ganz alleine - solange man sich regelmäßig in der Sonne aufhält. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Genug Vitamin D ist wichtig, das produziert der Körper in der Regel ganz alleine - solange man sich regelmäßig in der Sonne aufhält. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Ergänzung zur Therapie: Krafttraining mit leichten Gewichten stärkt Muskeln und Knochen. Auch Gymnastik hilft. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Ergänzung zur Therapie: Krafttraining mit leichten Gewichten stärkt Muskeln und Knochen. Auch Gymnastik hilft. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Gisela Klatt ist Präsidentin des Bundesselbsthilfeverbands für Osteoporose. Foto: Studioline Photography/dpa-tmn
Gisela Klatt ist Präsidentin des Bundesselbsthilfeverbands für Osteoporose. Foto: Studioline Photography/dpa-tmn © Studioline Photography
Markus Gosch ist ärztlicher Leiter der Klinik für Geriatrie am Klinikum Nürnberg. Foto: Klinikum Nürnberg/dpa-tmn
Markus Gosch ist ärztlicher Leiter der Klinik für Geriatrie am Klinikum Nürnberg. Foto: Klinikum Nürnberg/dpa-tmn © Klinikum Nürnberg

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