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Dickmacher Hausstaub

Macht Staub dick? Forscher finden erschreckenden Zusammenhang

Noch ein Grund für den Haus- und Frühjahrsputz: Hausstaub kann Kilos herbeizaubern, wollen Forscher herausgefunden haben.
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Noch ein Grund für den Haus- und Frühjahrsputz: Hausstaub kann Kilos herbeizaubern, wollen Forscher herausgefunden haben.

Neben falscher Ernährung führen auch andere Faktoren zu unliebsamen Fettpolstern. Welchen Einfluss Hausstaub auf Fettzellen hat, wollen Wissenschaftler herausgefunden haben.

Kennen Sie das Phänomen? So schnell Staub weggesaugt ist, liegt er auch schon wieder in Form von Wollmäusen in den Ecken. Was jede Hausfrau in den Wahnsinn treibt, hat allem Anschein nach auch Einfluss auf die Gesundheit. Nicht nur Hausstaubmilben-Allergiker reagieren auf Hausstaub – auch in Hinblick auf die Entwicklung von Übergewicht sollte Hausstaub besser schnell aus den Ecken entfernt werden.

Hüftgold durch Hausstaub? Staub soll Fettzellen wachsen lassen

Forscher der Duke University im US-amerikanischen Durham in North Carolina kamen zu dem Ergebnis, dass Staub tatsächlich dick machen kann, indem es das Wachstum von Fettzellen fördert. Den Grund dafür sehen sie in Umweltgiften, chemischen Substanzen und hormonell wirksamen Chemikalien, die im Staub enthalten sind. Diese Stoffe sollen die Bindegewebszellen in Fettzellen umwandeln können.

Für die im Fachblatt "Environmental Science & Technology" veröffentlichte Studie hatten die Forscher der Duke University die Vorläufer von Maus-Fettzellen im Reagenzglas mit elf verschiedenen Staubproben aus Haushalten behandelt. Das erschreckende Ergebnis: Sieben der elf Staubproben veranlassten die Zellen innerhalb von nur zwei Wochen, Fett einzulagern. Neun Staubproben hatten zudem die Auswirkung, dass sich die Zellen teilten. Staub war den Forschern zufolge also auch für die Entstehung neuer Fettzellen verantwortlich.

Lesen Sie auch: Überraschend: Was unser Körpergewicht wirklich bestimmt - es ist nicht Sport und Ernährung.

Kinder nehmen am Tag bis zu 50 Milligramm Staub auf

Bereits bei einer Menge von rund drei Mikrogramm konnten die Wissenschaftler den "Dickmacher-Effekt" von Staub nachweisen – eine Menge, welcher viele Menschen regelmäßig ausgesetzt sind. Dem Österreichischen Rundfunk (ORF) zufolge schätzt die amerikanische Environmental Protection Agency, dass Kinder pro Tag mehr als das Zehntausendfache an Hausstaub aufnehmen. Rund 50 Milligramm Staub könne etwa durch Schlucken oder Inhalieren in den Körper gelangen.

Im Video: Warum Hausstaub eine Diät boykottieren kann

Ob die Ergebnisse Eins zu Eins auf den Menschen übertragen werden können, muss zwar noch erforscht werden, aber Studienautor Chris Kassotis stuft das als "sehr plausibel" ein, wie science.ORF.at berichtete. Aber auch wenn Staub tatsächlich einen Einfluss auf das Gewicht hat: Die Hauptursache für Übergewicht sei immer noch falsche Ernährung und Bewegungsmangel.

Doch es gibt Mediziner, die empfehlen, die Rolle von Hausstaub nicht zu unterschätzen. So zitiert das Frauenmagazin Ohmymag im obigen Video den französischen Mediziner Dr. Frédéric Saldmann, der der größten Pariser Tageszeitung Le Parisien sagte: "Es muss regelmäßig geputzt werden, da der Hausstaub sonst unsere Figur beeinträchtigen kann."

Zur Studie

Weiterlesen: Die beste Tageszeit für Sport: Wann Sie am effektivsten trainieren.

jg

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Diät-Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate.
Diät-Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate. © Imago
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