Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Darmkrebs vorbeugen

Sollte jeder wissen: Diese Ursache steckt hinter vier häufigen Krebserkrankungen

Lecker Pommes: Doch Fast Food hat im Übermaß gravierende Folgen.
+
Lecker Pommes: Doch Fast Food hat im Übermaß gravierende Folgen.

Krebs macht Angst. Doch jeder Einzelne kann etwas tun, um sein Risiko zu senken. Forscher fanden einen Faktor, der das Krebsrisiko immens steigert.

Eine genetische Veranlagung spielt bei vielen Krebserkrankungen eine große Rolle. Doch auch der Lebensstil kann Krebs begünstigen - und manche Krebsarten sogar auslösen. Rauchen etwa ist ein Hauptrisikofaktor. Aber auch Übergewicht rückt als Verursacher von Krebs immer mehr in der Mittelpunkt der Krebsforschung.

Adipositas als Auslöser: Fast 40 Prozent der Krebserkrankungen wären vermeidbar

Britische Wissenschaftler der Stiftung Cancer Research UK beschäftigten sich mit den Auswirkungen einer immer dicker werdenden Gesellschaft in Großbritannien - mit einem erschreckenden Ergebnis! So ist Übergewicht und Fettleibigkeit (auch Adipositas genannt) bei vier Krebsarten mittlerweile für mehr Erkrankungen verantwortlich als das Rauchen, wie das Ärzteblatt unter Berufung auf die Stiftung berichtete. In England würden Cancer Research UK zufolge rund doppelt so viele fettleibige Menschen wie Raucher leben. Das macht Großbritannien nach Ungarn zum "zweitdicksten" europäischen Land. Etwa 29 Prozent der Einwohner sind mit einem BMI von 30 oder mehr übergewichtig. Zum Vergleich: In Deutschland sind es 23,6 Prozent, in den USA ganze 38,2 Prozent.

Der Studie des Cancer Research UK zufolge ist Übergewicht oder Fettleibigkeit nach dem Rauchen für die meisten vermeidbaren Krebserkrankungen - in Großbritannien fast 40 Prozent - verantwortlich. Rund 6,3 Prozent der Fälle waren auf Adipositas zurückzuführen, 15 Prozent auf das Rauchen.

Das könnte Sie auch interessieren: Vegane Ernährung bei Brustkrebs statt Chemotherapie - diese Entscheidung einer Britin endete tragisch.

Übergewicht begünstigt Darm-, Leber-, Nieren- und Eierstockkrebs

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Adipositas bei vier Krebskrankheiten sogar eine wichtigere Rolle spielt als das Rauchen. So sind es bei den rund 42.000 neuen Darmkrebs-Erkrankungen rund 4.800, die durch Übergewicht oder Adipositas verursacht werden. Davon seien den Forschern zufolge "nur" 2.900 aufs Rauchen zurückzuführen.

Auch bei Nieren-, Leber- und Eierstockkrebs können mehr Erkrankungen auf Übergewicht als auf das Rauchen zurückgeführt werden.

Zur Studie

Umfrage zum Thema

Weiterlesen: Krebserregende Lebensmittel bei Stiftung Warentest - diese fünf erhöhen das Risiko immens.

Lesen Sie auch: Warum immer mehr junge Menschen Darmkrebs bekommen - und wie Sie effektiv vorbeugen.

In Limburg ist eine junge Frau ebenfalls an Krebs erkrankt. RTL II zeigt im TV eine Doku über ihr Leben, die bewegt.*

jg

Krebserregende Viren: Diese Erreger können Krebs auslösen

Herpesvirus
Das Epstein-Barr-Virus (EBV) zählt zur Gruppe der Herpesviren. Dem Deutschen Krebsforschungszentrum (dkfz) zufolge gilt als sicher, dass eine Infektion mit EBV zur Entstehung von B-Zell-Lymphomen beitragen kann, einer bösartigen Erkrankung von B-Lymphozyten. Mit Lymphom werden in der Medizin bösartige Tumoren des lymphatischen Systems bezeichnet. In Tumoren von T-Lymphozyten (T-Zell-Lymphome) konnte das Epstein-Barr-Virus ebenfalls nachgewiesen werden, so das dkfz. © Imago
Das Magenbakterium Helicobacter pylori
Das Magenbakterium Helicobacter pylori soll das Risiko in sich bergen, Magenkrebs zu fördern. Das Pikante daran: Etwa ein Viertel der deutschen Bevölkerung trägt es bereits in sich. Helicobacter soll Magengeschwüre begünstigen, welche sich dann zu Krebs ausweiten können. Allerdings ist eine Behandlung in den meisten Fällen mit einer Kombination aus Antibiotika und Magensäureblockern äußerst erfolgreich. © dpa
HIV: Eine Frau hat sich eine rote Schleife angeheftet
Die rote Schleife soll das Thema Aids und HIV in die Mitte der Gesellschaft rücken. Eine Infektion mit sogenannten HI-Viren (humane Immundefizienzviren) kann die Krankheit Aids auslösen. Menschen mit Aids sind häufiger von Krebs betroffen, vermutlich aufgrund ihres geschwächten Immunsystems, wie das Deutsche Krebsforschungszentrum informiert.  © Oliver Berg/dpa
Impfausweis
Hepatitis B fördert Leberentzündungen. Auch diese können sich zu Leberkrebs weiterentwickeln. Allerdings können Sie sich gegen diesen Hepatitis-Typ beim Hausarzt impfen lassen. © Martin Wagner/Imago
Hepatitis C Viren
Gegen Hepatitis-C-Viren gibt es unglücklicherweise (noch) keinen Impfstoff. Die aggressiven Erreger zählen zu den häufigsten Ursachen für Leberkrebs. Wie das Deutsche Krebsforschungszentrum informiert, werden Hepatitis-C-Viren inzwischen aber auch mit weiteren Tumorarten in Zusammenhang gebracht: Auch Krebs der Gallenwege sowie das Multiple Myelom könnten durch eine Infektion begünstigt werden, heißt es.  © CAVALLINI JAMES/Imago
HPV (Humane Papillomviren)
Humane Papillomviren (HPV) sind meist ungefährlich - doch es gibt Arten, die krebserregend wirken und Gebärmutterhalskrebs auslösen sollen. Zudem stehen sie im Verdacht, Anal- oder Peniskrebs zu begünstigen. Allerdings gibt es auch hier eine sehr effektive Schutzimpfung, die gegen alle HPV-Typen helfen soll. © CAVALLINI JAMES/Imago

*fnp.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Kommentare