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Save the Children

Sterblichkeit von Neugeborenen ist zu hoch

Neugeborenes
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In den ersten 24 Stunden nach der Geburt sterben weltweit eine Million Neugeborene, laut einem Bericht der Nichtregierungsorganisation (NGO) Save the Children.

Rund drei Millionen Neugeborene weltweit sterben in den ersten vier Wochen nach der Geburt. Zu viele Mütter müssen, laut der Organistation Save the Children, ohne Hilfe auskommen.

In den ersten 24 Stunden nach der Geburt sterben weltweit eine Million Neugeborene. Insgesamt überleben rund 2,9 Millionen Säuglinge die ersten vier Lebenswochen nicht, heißt es in einem Bericht, den die Nichtregierungsorganisation (NGO) Save the Children am Dienstag in London vorstellte. In einem dringenden Appell rief die NGO dazu auf, Maßnahmen gegen das Babysterben zu ergreifen.

Die von Save the Children vorgelegten Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2012. Demnach sind die Haupttodesursachen Frühgeburten, Komplikationen bei der Geburt und Infektionen. Die NGO geht davon aus, dass etwa die Hälfte der Fälle durch eine ausreichende Versorgung der Neugeborenen und ihrer Mütter vermieden werden könnte.

"In zahlreichen Fällen können kleinere, aber wesentliche Eingriffe bedrohte Leben retten", heißt es in dem Bericht. So müssten rund 40 Millionen Frauen jährlich ohne die Unterstützung einer Hebamme oder einen anderen medizinischen Beistand gebären, die in der Lage und ausgebildet wären, Kind und Mutter lebensrettend zu helfen.

"Der erste Lebenstag eines Kinds ist auch der gefährlichste, und zu viele Mütter gebären allein auf dem Fußboden ihrer Häuser oder im Busch ohne jede Hilfe", kritisierte der NGO-Chef Justin Forsyth. Die Organisation fordere daher von den Regierungen weltweit, bis zum Jahr 2015 zu gewährleisten, dass möglichst bei jeder Geburt fachkundige Hilfe zugegen ist.

Andernfalls bestehe die Gefahr, dass trotz der Erfolge im Kampf gegen Kindersterblichkeit wieder Rückschritte gebe: Seit dem Jahr 1990 konnte die Sterblichkeit von Kindern unter fünf Jahren auf 6,6 Millionen mehr als halbiert werden, wie es in dem Bericht heißt.

AFP

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