Intervallfasten

Junge Frau verzichtet drei Wochen aufs Frühstück - so erging es ihr

Rosie Fitzmaurice wagte ein ungewöhnliches Diät-Experiment: Drei Wochen lang verzichtete sie auf das Frühstück. Wie es ihr erging, lesen Sie hier.

"Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettler" – schon die Großmutter hat uns eingebläut, wie wichtig der richtige Start in den Tag ist. Und das am besten in Form eines gehaltvollen Frühstücks. Doch immer mehr Gesundheitsexperten bezweifeln diesen Rat – und schwören stattdessen auf den Verzicht.

"Intermittierendes Fasten" - und die Pfunde purzeln im Nu?

Beim sogenannten "Intervallfasten" wird für einige Stunden nichts außer Wasser, ungesüßte Tees oder (schwarzer) Kaffee zu sich genommen. Danach kann in einem begrenzten Zeitfenster nach Lust und Laune gegessen werden. Die bekannteste Methode ist 16:8. Das bedeutet konkret: 16 Stunden fasten (am besten ab 20 Uhr bis zum Folgetag mittags) und acht Stunden, in denen Sie essen dürfen. Dadurch sollen der Stoffwechsel und die Fettverbrennung mächtig angekurbelt werden. Die Folge: überflüssige Pfunde sollen so ruckzuck dahin schmelzen.

Journalistin macht den Test - und isst drei Wochen kein Frühstück

Musik in den Ohren von Rosie Fitzmaurice – sie wollte daher das innovative Diätkonzept gleich ausprobieren. Drei Wochen lang unterzog sie sich dem Fastendiktat – und kam am Ende aus dem Staunen nicht mehr heraus. Anfangs habe sie zwar Probleme gehabt – so wurde sie von lautem Magenknurren geplagt – doch wirklich Hunger hatte sie selten.

Auch ihr Kaffeekonsum in der "Fastenzeit" fiel nicht höher aus als sonst. Dafür trank die junge Frau bis zu vier Liter am Tag, um Hungergefühle erst gar nicht aufkommen zu lassen. Zwar litt sie nicht an "quälendem Hunger", aber um ihren Magen zu besänftigen, aß Fitzmaurice gegen Ende ihres Fastenfensters ab der zweiten Woche etwas Obst. Hungerattacken bekam sie nur, schreibt sie im Businessinsider, wenn sie am Abend zuvor ein paar Drinks zu sich nahm oder beim Sport war. Wahre Euphorie- oder Energieschübe ließen ebenfalls auf sich warten.

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Fazit nach drei Wochen Fasten erstaunt die junge Frau

Doch der positive Effekt des Verzichts machte sich vor allem auf ihrem Konto bemerkbar – so gab sie viel weniger für Essen aus und nahm Reste vom Abendbrot einfach mit in die Arbeit. Zudem schildert Fitzmaurice, dass sie begann, nährstoffreicher zu kochen und sich bewusster zu ernähren. Das Erstaunliche daran: Obwohl sie eine Mahlzeit ausließ, aß die Journalistin in den acht Stunden, in denen sie essen durfte, nicht mehr als sonst. Stattdessen hatte sie das Gefühl, obwohl sie keine Kalorien zählte, sogar weniger zu verspeisen! So befand sie sich stets in einem Kaloriendefizit.

Am Ende der zwei Wochen ging es auch mit ihrem Magen besser und vieles sei leichter gefallen, erinnert sich die junge Frau. Doch am meisten war sie erstaunt, als sie das Experiment beendete. Nachdem sie zum ersten Mal wieder frühmorgens etwas zu sich nahm, fühlte sich Fitzmaurice aufgebläht, müde und hungriger als je zuvor.

Ihr Körper hatte sich wohl schon an das Fasten gewöhnt, so ihr Fazit. Und so habe sie viel über sich und ihren Körper gelernt, schließt die Journalistin. Sie wolle künftig nur noch dann essen, wenn sie wirklich Hunger verspüre – und nicht, weil gerade Frühstückszeit ist.

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jp

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Rubriklistenbild: © Facebook / Rosie Fitzmaurice

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