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Pigmentflecken auf der Haut

Ibuprofen, Aspirin & Co. - Mediziner klärt auf, wie krank Schmerzmittel machen

Menschen, die aufgrund einer Krankheit über Schmerzen klagen, versuchen sich mit Medikamenten wie Ibuprofen oder Aspirin zu behelfen. Doch auch diese können krank machen. Ein Mediziner klärt auf.

Viele Menschen greifen, wenn Schmerzen auftreten, zu Schmerzmitteln wie Ibuprofen, Aspirin* oder Paracetamol. Sie versprechen sich dadurch eine schnelle Linderung und in der Regel helfen diese Medikamente auch. Doch wer die Tabletten bei den falschen Symptomen einnimmt oder falsch dosiert, riskiert teils schmerzhafte Nebenwirkungen.

Der richtige Umgang mit Ibuprofen, Aspirin, Paracetamol & Co.

Gegenüber dem Nachrichtenportal Welt erklärt der Allgemeinmediziner Doktor Wolfgang Kreischer, wie derartige Schmerzmittel einzunehmen sind.

  • Aspirin: Laut Doktor Kreischer sollte es nur bei Schmerzen eingenommen werden, die beispielsweise durch Erkältungen hervorgerufen werden. Obwohl viele Ärzte die Einnahme von Aspirin zusammen mit Vitamin C empfehlen, sei der Nutzen dieser Kombination nicht klar.
  • Paracetamol: Doktor Kreischer erklärt, dass die Wirkung nahezu identisch ist mit Aspirin, allerdings seien die Nebenwirkungen anders. Paracetamol würde sich ebenfalls bestens bei Erkältungen eignen.
  • Ibuprofen und Diclofenac: Gegen die Einnahme spreche auch hier nichts, allerdings nur bei geringeren Dosierungen (400 mg) und über kürzere Zeiträume. Bei stärkeren Schmerzen, sollte der Arzt aufgesucht werden.

Diese Nebenwirkungen können Schmerzmittel verursachen

Gerade bei Paracetamol, Ibuprofen und Diclofenac könne es zu teils schwerwiegenden Nebenwirkungen kommen. In schlimmen Fällen, könnten Magenschmerzen oder sogar Magengeschwüre und Magenblutungen. Die Gefahr sei besonders hoch, wenn Personen die Medikamente in höheren Dosierungen und über längere Zeiträume einnehmen.

Passend zum Thema: Vorsicht bei Ibuprofen: Diese Dosierung verdoppelt Ihr Herzinfarkt-Risiko.

Wann muss man zum Arzt und wann nicht?

Die wichtigste Regel lautet Doktor Kreischer zufolge, dass Sie mit den Schmerzmitteln nur Schmerzen behandeln sollten, die Sie wirklich kennen. Wenn Sie über Symptome wie Kopf- oder Gelenkschmerzen klagen, aber nicht wissen, was die Ursache ist, sollten Sie lieber den Arzt aufsuchen. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass dieser eine Krankheit übersieht.

Eine Selbstbehandlung sei bei Erkältungen, Migränen oder Regelschmerzen aber möglich. Wenn Sie anschließend dennoch zum Arzt gehen, sollten Sie diesem unbedingt mitteilen, dass Sie bereits Medikamente eingenommen haben, damit dieser die Symptome besser einschätzen kann. Bei einer Selbstbehandlung sei es generell wichtig, dass sie nie länger als einige Tage dauern sollte.

Auch interessant: Stiftung Warentest testet Schmerzmittel: Paracetamol, Ibuprofen & Co. im Vergleich.

Was bei welchem Kopfschmerz hilft

Spannungskopfschmerzen und Migräne gehören zu den zwei häufigsten Arten von Kopfschmerzen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Spannungskopfschmerzen und Migräne gehören zu den zwei häufigsten Arten von Kopfschmerzen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Prof. Dr. med. Gereon Nelles ist Neurologe und Vorstandsmitglied im Berufsverband Deutscher Nervenärzte. Foto: DGN/Deutsche Gesellschaft für Neurologie/dpa-tmn
Prof. Dr. med. Gereon Nelles ist Neurologe und Vorstandsmitglied im Berufsverband Deutscher Nervenärzte. Foto: DGN/Deutsche Gesellschaft für Neurologie/dpa-tmn © DGN
Dr. Hans-Michael Mühlenfeld ist Vorsitzender des Instituts für hausärztliche Fortbildung im Deutschen Hausärzteverband. Foto: Georg J. Lopata
Dr. Hans-Michael Mühlenfeld ist Vorsitzender des Instituts für hausärztliche Fortbildung im Deutschen Hausärzteverband. Foto: Georg J. Lopata © Georg J. Lopata
Während Spannungskopfschmerzen beidseitig auftreten, schmerzt Migräne fast immer nur auf einer Seite des Kopfes. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Während Spannungskopfschmerzen beidseitig auftreten, schmerzt Migräne fast immer nur auf einer Seite des Kopfes. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © Andrea Warnecke
Stress kann Spannungskopfschmerzen auslösen und Migräne verschlimmern. Dagegen kann regelmäßiger Ausdauersport helfen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Stress kann Spannungskopfschmerzen auslösen und Migräne verschlimmern. Dagegen kann regelmäßiger Ausdauersport helfen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose

Rubriklistenbild: © Lino Mirgeler/dpa

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