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Heuschnupfen: Sechs Millionen Deutsche leiden

Heuschnupfen
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In Deutschland fliegen die ersten Pollen des Jahres durch die Luft. Haselnuss und Erle bringen Heuschnupfenpatienten bereits zum Niesen.

In Deutschland fliegen die ersten Pollen des Jahres durch die Luft. Haselnuss und Erle bringen Heuschnupfenpatienten bereits zum Niesen. Die Pollen haben auch mehr Allergene und reizen immer stärker.

Die Messstellen zeigten unter anderem im Rhein-Main-Gebiet, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Berlin erste Pollen an, Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) in Berlin berichtete. Rund sechs Millionen Deutsche haben laut PID eine Allergie gegen Baumpollen.

Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen

Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen

Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK

Allergien haben in den vergangenen Jahrzehnten stetig zugenommen. Mehr Menschen erkranken, und die Pollenempfindlichen unter ihnen haben kaum noch Ruhe im Lauf des Jahres. "Im Prinzip ist in Deutschland nur noch der November pollenfrei", sagt Professorin Annette Menzel, Ökoklimatologin an der Technischen Universität München, in der "Apotheken Umschau". Die Ausdehnung fast aufs ganze Jahr gilt als eine der Auswirkungen der Klimaveränderungen.

Die Saison wird nicht nur länger, die Allergene werden auch noch aufdringlicher: Im überdurchschnittlich warmen Jahr 2003 etwa enthielten etwa Birkenpollen fünfmal so viele Allergene als im Vorjahr. Luftschadstoffe scheinen sie zudem noch aggressiver zu machen.

Gräserallergie: Noch nicht zu spät für Hyposensibilisierung

Menschen, die allergisch gegen Gräser sind, können jetzt noch mit einer Hyposensibilisierung beginnen. Diese Therapie müsse rechtzeitig vor dem Pollenflug begonnen werden, damit das Immunsystem einen wirksamen Schutz gegen die Allergene aufbauen könne und nicht überreagiere, erklärt Harald Morr von der Deutschen Lungenstiftung. Für Baumpollenallergiker sei es jetzt schon zu spät, die für sie geeignete Zeit seien die Herbst- und Wintermonate.

Die Hyposensibilisierung, die wahlweise in Form von Tropfen, Tabletten oder Spritzen erfolgen kann, dauert mindestens drei Jahre. Sie könne die allergischen Beschwerden aber auch schon in der ersten Saison lindern, betonte Morr.

Pollenallergikern riet er, nach längeren Aufenthalten im Freien und vor dem Schlafengehen die Nasenschleimhaut mit einer vorsichtigen Nasendusche zu reinigen. Das

Gesicht

sollte mehrmals täglich abgebraust und die

Haare

abends vor dem Zubettgehen gewaschen werden. Straßenkleidung sollte man nicht im Schlafzimmer ablegen und Mantel oder

Jacke

nach einem Spaziergang im Kofferraum des Autos verstauen statt auf dem Rücksitz.

(Quelle: dapd, Apotheken Umschau, www.lungenaerzte-im-netz.de)

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