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Berge erleben auf zwei Rädern

Damit die Tour zu einem gelungenen Erlebnis wird: Diese 10 Punkte sollten Mountainbiker unbedingt beachten

Bild von Mountainbikern
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Mountainbiken hat sich vom Trendsport längst zum Breitensport entwickelt.

Radfahren hat als beliebteste Sportart den Besuch im Fitnessstudio im vergangenen Jahr von Platz 1 verdrängt. Das ist sicherlich den Einschränkungen durch die Pandemie geschuldet, aber Radfahren – und dabei vor allem das Mountainbiken – entwickelt sich auch Dank des E-Bikes zu einem Freizeit-Dauerbrenner. Damit die Lust am Biken nicht zu Konflikten mit Wanderern und der Tierwelt in den Bergen führt, sollten Biker einige Handlungsempfehlungen berücksichtigen. Außerdem: Tipps, wie die Tour zum gelungenen Erlebnis wird.

von Raphaela Kreitmeir

Mountainbiken hat sich vom Trendsport längst zum Breitensport entwickelt. Dadurch ist der traditionelle Bergsport um eine moderne, ökologisch verträgliche und spannende Spielart mit vielen Facetten reicher geworden. Das ist der positive Effekt. Aber die rasante Entwicklung, die durch E-Mountainbikes noch mehr an Fahrt aufgenommen hat, birgt auch eine mögliche Schattenseite. Denn wo viele mit unterschiedlichen Interessen im selben Raum unterwegs sind, kann es zu Konflikten kommen: zwischen Bikern und Wanderern ebenso wie zwischen Mensch und Natur. Daher hat der Deutsche Alpenverein zehn Handlungsempfehlungen formuliert, um ein sicheres, naturverträgliches und konfliktfreies Fahren in den Bergen zu gewährleisten: 

1. Gesund aufs Rad

Mountainbiken ist Ausdauersport. Die positiven Belastungsreize für Herz, Kreislauf und Muskulatur setzen Gesundheit und eine realistische Selbsteinschätzung voraus. 

2. Sorgfältig planen

Fachliteratur, Karten, Internet und Experten sind wertvolle Hilfsmittel bei der Wahl einer Biketour, die der eigenen Fitness und dem Können entspricht. Dabei die Touren immer auf das schwächste Mitglied abstimmen und den aktuellen Wetterbericht bei der Planung berücksichtigen. 

3. Nur geeignete Wege befahren

Nicht querfeldein fahren, um Erosionsschäden zu vermeiden. Außerdem: Sperrungen und Regelungen beachten, um Konflikten mit Grundeigentümern, Wegehaltern und anderen Naturnutzern vorzubeugen.

4. Bike checken

Vor jeder Fahrt Bremsen, Luftdruck, den festen Sitz der Räder, Federung und Schaltung kontrollieren. Den technisch einwandfreien Zustand sichert die jährliche Wartung durch den Fachbetrieb. 

5. Vollständige Ausrüstung

Wärmende Kleidung, Regen- und Windschutz, Reparaturset und Erste-Hilfe-Paket gehören in den Rucksack, ebenso Mobiltelefon (Euro-Notruf 112), Licht und ausreichend Essen und Trinken. Handschuhe und Brille schützen Hände und Augen. Karte oder GPS sind wertvolle Orientierungshilfen.

6. Immer mit Helm

Im Falle eines Sturzes oder einer Kollision kann ein Helm Kopfverletzungen verhindern oder sogar Leben retten. Protektoren können vor Verletzungen schützen.

7. Fußgänger haben Vorrang

Auf Fußgänger Rücksicht nehmen, indem man Kommen frühzeitig ankündigt und das Tempo reduziert, notfalls auch anhält. Am besten meidet man von Wanderern stark frequentierte Wege.

8. Tempo kontrollieren

Die Geschwindigkeit immer der jeweiligen Situation anpassen. Aufmerksam und bremsbereit fahren, da jederzeit mit unerwarteten Hindernissen zu rechnen ist. 

9. Keine Spuren hinterlassen

Durch kontrolliertes Bremsen, so, dass die Räder nicht blockieren, verhindert man Bodenerosion und Wegeschäden. Außerdem gilt, wie auch beim Wandern: Abfall immer mitnehmen und Lärm vermeiden.

10. Rücksicht auf Tiere nehmen

Die Dämmerungsphase ist für Wildtiere die Zeit der Nahrungsaufnahme. Daher bei Tageslicht fahren, um Störungen zu vermeiden. Sich Tieren, falls dies unumgänglich ist, im Schritttempo nähern und Weidezäune nach der Durchfahrt immer schließen.

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