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Ärzte verblüfft

Baby kommt mit zweitem Mund auf die Welt - voll ausgebildet

Ein Baby in den USA kam mit einem besonderen Extra auf die Welt.
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Ein Baby in den USA kam mit einem besonderen Extra auf die Welt.

Wenn ein neuer Mensch entsteht, müssen unzählige Prozesse reibungslos ablaufen. Manchmal passieren aber auch Fehler, wie in diesem Fall eines kleinen Mädchens.

  • In den USA ist ein Mädchen auf die Welt gekommen, das einen zweiten Mund* hat.
  • Diese Deformation ist sehr selten.
  • Nur 35 Menschen mit Diprosopus wurden laut Medizinern seit 1990 registriert.

Ein kleines Mädchen aus Charleston im US-Bundesstaat South Carolina ist mit einem zweiten Mund auf die Welt gekommen. Die Anomalie wurde bereits in der 28. Schwangerschaftswoche von Ärzten festgestellt, da aber noch für einen Tumor oder eine Zyste gehalten. Als das Baby geboren war, wurde das tatsächliche Ausmaß der Deformation deutlich. Der zusätzliche Mund war voll ausgebildet mit Lippen, Zunge, Speichelbildung und sogar Zahnanlagen. Eine Verbindung zum Hauptmundraum sei allerdings nicht gegeben gewesen, sodass das Mädchen normal atmen und Nahrung aufnehmen konnte.

Die Gefahr aus der Erde: Diese Infektionskrankheit können Sie sich im Garten holen - sie ist besonders gefährlich für Schwangere.*

Baby mit zweitem Mund: Operation verlief erfolgreich

Dennoch wurde der zusätzliche Mund nun in einer umfangreichen Operation entfernt. Dazu musst der Unterkiefer aufgebohrt werden, um die unterstützende Knochenstruktur des Mundes zu entfernen, berichtet The Scottish Sun. In der Folge der Operation bildete sich eine flüssigkeitsgefüllte Schwellung, die sich dann aber innerhalb weniger Monate zurückbildete. Die Mediziner geben an, dass das Mädchen keine weitere Behandlung brauchte: "Bei der Nachuntersuchung nach sechs Monaten waren die Einschnitte gut verheilt und die Patientin konnte ohne Schwierigkeiten essen." Nur die rechte Seite der Unterlippe kann das Mädchen nicht richtig bewegen, was darauf hindeutet, dass die Muskeln in diesem Bereich nicht mehr funktionsfähig sind.

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Das ist Diprosopus

Diprosopus ist der griechische Ausdruck für "zwei Gesichter". Bei dieser sehr seltenen Störung ist entweder das ganze Gesicht oder Teile davon doppelt vorhanden. Die Anomalie findet sich beim Menschen, wurde aber auch bei Hühnern, Schafen, Katzen, wie zum Beispiel der berühmten Januskatze "Frank and Louie", und anderen Tieren dokumentiert.

Diprosopus wird durch das Protein Hedgehog und sein Gen ausgelöst. Ist es übermäßig vorhanden, kann das die Gesichtszüge verbreitern oder aber auch einzelne Teile duplizieren. Eine Verbindung zum Phänomen der sogenannten Siamesischen Zwillinge besteht nicht. Meist tritt Diprosopus nicht allein, sondern in Verbindung mit weiteren Störungen auf wie zum Beispiel Herzfehlern oder Fehlbildungen im Gehirn. 

Im Fall des kleinen Mädchens mit dem zweiten Mund scheint dies jedoch die einzige Fehlbildung gewesen zu sein, die nach der Entfernung nur noch durch eine kleine Narbe erkennbar sein wird.

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Krebserregende Viren: Diese Erreger können Krebs auslösen

Herpesvirus
Das Epstein-Barr-Virus (EBV) zählt zur Gruppe der Herpesviren. Dem Deutschen Krebsforschungszentrum (dkfz) zufolge gilt als sicher, dass eine Infektion mit EBV zur Entstehung von B-Zell-Lymphomen beitragen kann, einer bösartigen Erkrankung von B-Lymphozyten. Mit Lymphom werden in der Medizin bösartige Tumoren des lymphatischen Systems bezeichnet. In Tumoren von T-Lymphozyten (T-Zell-Lymphome) konnte das Epstein-Barr-Virus ebenfalls nachgewiesen werden, so das dkfz. © Imago
Das Magenbakterium Helicobacter pylori
Das Magenbakterium Helicobacter pylori soll das Risiko in sich bergen, Magenkrebs zu fördern. Das Pikante daran: Etwa ein Viertel der deutschen Bevölkerung trägt es bereits in sich. Helicobacter soll Magengeschwüre begünstigen, welche sich dann zu Krebs ausweiten können. Allerdings ist eine Behandlung in den meisten Fällen mit einer Kombination aus Antibiotika und Magensäureblockern äußerst erfolgreich. © dpa
HIV: Eine Frau hat sich eine rote Schleife angeheftet
Die rote Schleife soll das Thema Aids und HIV in die Mitte der Gesellschaft rücken. Eine Infektion mit sogenannten HI-Viren (humane Immundefizienzviren) kann die Krankheit Aids auslösen. Menschen mit Aids sind häufiger von Krebs betroffen, vermutlich aufgrund ihres geschwächten Immunsystems, wie das Deutsche Krebsforschungszentrum informiert.  © Oliver Berg/dpa
Impfausweis
Hepatitis B fördert Leberentzündungen. Auch diese können sich zu Leberkrebs weiterentwickeln. Allerdings können Sie sich gegen diesen Hepatitis-Typ beim Hausarzt impfen lassen. © Martin Wagner/Imago
Hepatitis C Viren
Gegen Hepatitis-C-Viren gibt es unglücklicherweise (noch) keinen Impfstoff. Die aggressiven Erreger zählen zu den häufigsten Ursachen für Leberkrebs. Wie das Deutsche Krebsforschungszentrum informiert, werden Hepatitis-C-Viren inzwischen aber auch mit weiteren Tumorarten in Zusammenhang gebracht: Auch Krebs der Gallenwege sowie das Multiple Myelom könnten durch eine Infektion begünstigt werden, heißt es.  © CAVALLINI JAMES/Imago
HPV (Humane Papillomviren)
Humane Papillomviren (HPV) sind meist ungefährlich - doch es gibt Arten, die krebserregend wirken und Gebärmutterhalskrebs auslösen sollen. Zudem stehen sie im Verdacht, Anal- oder Peniskrebs zu begünstigen. Allerdings gibt es auch hier eine sehr effektive Schutzimpfung, die gegen alle HPV-Typen helfen soll. © CAVALLINI JAMES/Imago

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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