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Zahl der Verkehrstoten 2011 gestiegen

Wiesbaden - Die Zahl der Verkehrstoten wird dieses Jahr laut Statistischen Bundesamt voraussichtlich erstmals seit 20 Jahren wieder nach oben gehen. Die Zahlen und Hintergründe:

Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wird sie sich auf etwa 3900 erhöhen. Das wären rund sieben Prozent mehr Todesopfer im Straßenverkehr als 2010, wie das Bundesamt am Montag in Wiesbaden unter Berufung auf die vorliegenden Daten von Januar bis Oktober mitteilte.

Damit wären im Straßenverkehr in diesem Jahr im Schnitt elf Menschen pro Tag ums Leben gekommen. 2010, dem Jahr mit der bisher niedrigsten Zahl an Verkehrstoten seit Beginn der Statistik Anfang der 50er Jahre, waren es zehn Personen. Eine Zunahme wird 2011 auch bei den Verletzten erwartet, um fünf Prozent auf 389.000.

Für die Sicherheit: Richtig sitzen im Auto

Für die Sicherheit: Richtig Sitzen im Auto

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Gurt und Airbag müssen sich laut ADAC an das individuelle Gewicht des Insassen und an seine Sitzposition anpassen. © ADAC/dpa
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GUT: Mit der entspannten Sitzhaltung lässt sich das Fahrzeug am besten beherrschen. Der Abstand zum Airbag ist ausreichend. © ADAC/dpa
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Schlecht: Die verkrampfte Haltung stört beim Fahren. Beim Frontalunfall ist mit höheren Belastungen im Brustbereich zu rechnen. © ADAC/dpa
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Schlecht: Die lässige Sitzposition erschwert schnelle Ausweichmanöver. Das Gurtband liegt bei manchen Autos nicht exakt an Schulter und Brust an. © ADAC/dpa
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Verletzungsrisiko bei Personen außerhalb der Norm: Brustverletzungen. Bei Frauen wurden in 62 Prozent der Fälle schwere Verletzungen in der Brustregion festgestellt. Bei Männern liegt der Anteil mit 46 Prozent deutlich niedriger. Ein Grund dafür ist, dass Frauen häufiger als Männer direkt am Lenkrad sitzen, also knapp vor der Stelle, an der der Front-Airbag mit einer hohen Anfangsgeschwindigkeit von über 300 km/h in den Innenraum des Fahrzeugs schnellt. © ADAC/dpa
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Airbag Ausstattungsquote © ADAC/dpa
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Die Rückhaltesysteme für den Notfall sind auf den sogenannten „Norm-Mann“ ausgelegt. Er wiegt 75 Kilogramm und ist 1,75 Meter groß. Personengruppen, die diesem Standard nicht entsprechen, haben im Fall eines Crashs entsprechend schlechtere Karten. © ADAC/dpa
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Der ADAC fordert deshalb die Entwicklung von intelligenten Gurten und Airbags, die sich auch auf Personen außerhalb der Norm einstellen lassen und diese so besser schützen. © ADAC/dpa

Die Polizei wird bis Jahresende voraussichtlich rund 2,35 Millionen Unfälle erfasst haben. Das wäre ein Minus von mehr als zwei Prozent. Die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen getötet oder verletzt wurden, dürfte den Angaben zufolge um rund fünf Prozent auf 303.000 zunehmen. Dagegen werden die Unfälle, bei denen ausschließlich Sachschaden entstand, schätzungsweise um gut drei Prozent auf 2,05 Millionen zurückgehen.

Diese Entwicklung des Unfallgeschehens sei zum Teil auf die Witterung in diesem Jahr zurückzuführen, teilte das Bundesamt mit. Die im Vergleich zum Vorjahr milden Monate Januar und Februar hätten zu weniger Unfällen geführt; es seien aber mehr Getötete und Verletzte zu verzeichnen. Durch den warmen und trockenen Frühling habe die Zweiradsaison früh begonnen. Dies habe vor allem zu einem starken Anstieg tödlich verletzter Fahrer und Mitfahrer auf motorisierten Zweirädern von März bis Mai geführt. Auch an der großen Zunahme bei der Zahl der Todesopfer im August 2011 hatten die Zweiradbenutzer einen hohen Anteil.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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