Chaotische Szenen

„Ausnahmezustand“: Dächer eingestürzt, Häuser überflutet - Unwetter legt Stadt lahm

Heftiges Unwetter sorgt für Chaos in Wuppertal.
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Heftiges Unwetter sorgt für Chaos in Wuppertal.

Das heftige Unwetter in Nordrhein-Westfalen hat in Wuppertal zu chaotischen Szenen geführt. Teile des Nahverkehrs wurden lahmgelegt. Zudem gab es zahlreiche Schäden und Überschwemmungen.

Wuppertal - Nachdem die Polizei bereits ein eingestürztes Tankstellendach gemeldet hatte, meldete auch die Universität Wuppertal am Dienstagabend schwere Schäden. Laut Feuerwehr stellten die Deutsche Bahn und die berühmte Schwebebahn den Betrieb ein.

Nach Universitätsangaben stürzten bis zu 50 Quadratmeter des Daches eines Uni-Gebäudes ein, der Keller sowie Teile des Erdgeschosses mindestens zweier Gebäude wurden überflutet. Hochschuldirektor Lambert Koch sprach von "erheblichem Schaden".

In den Kellerräumen waren demnach Einrichtungen unterschiedlicher Fakultäten untergebracht. Verletzte wurden zunächst aber nicht gemeldet. Beim Einsturz des Tankstellendachs in Wuppertal war zuvor ein Fahrer, auf dessen Auto das Dach stürzte, leicht verletzt worden.

Feuerwehr teilt „Ausnahmezustand“ mit

Nach den massiven Regenfällen

Aufräumen nach den Unwettern - «Es wird wieder krachen»

Ein Mitarbeiter der Wuppertaler Stadtreinigung wirft Müll in einen Lastwagen. Foto: Henning Kaiser
Ein Mitarbeiter der Wuppertaler Stadtreinigung wirft Müll in einen Lastwagen. Foto: Henning Kaiser © Henning Kaiser
Eine nach Starkregen überflutete Straße am Dienstag in Bad Gandersheim. Foto: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehrverband Northeim
Eine nach Starkregen überflutete Straße am Dienstag in Bad Gandersheim. Foto: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehrverband Northeim © Konstantin Mennecke
Durch das Unwetter war auch das Dach einer Wuppertaler Tankstelle herabgestürzt. Foto: Henning Kaiser
Durch das Unwetter war auch das Dach einer Wuppertaler Tankstelle herabgestürzt. Foto: Henning Kaiser © Henning Kaiser
Verschmutzte Zeitungen und Getränkeflaschen im Verkaufsregal eines Geschäfts in Düsseldorf. Foto: Jonas Güttler
Verschmutzte Zeitungen und Getränkeflaschen im Verkaufsregal eines Geschäfts in Düsseldorf. Foto: Jonas Güttler © Jonas Güttler
Starkregen hatte am Dienstag in einigen Regionen von Nordrhein-Westfalen zu Überflutugnen geführt. Foto: Michael Schad
Starkregen hatte am Dienstag in einigen Regionen von Nordrhein-Westfalen zu Überflutugnen geführt. Foto: Michael Schad © Michael Schad
Die und zerstörte Inneneinrichtung eines Geschäfts in Wuppertal liegt auf der Straße. Foto: Marcel Kusch
Die und zerstörte Inneneinrichtung eines Geschäfts in Wuppertal liegt auf der Straße. Foto: Marcel Kusch © Marcel Kusch

, teilte die Feuerwehr am späten Abend mit. Mehr als 500 Einsätze standen demnach noch aus. Die Feuerwehr Wuppertal reichte bei der Feuerwehr Essen ein offizielles Hilfeersuchen ein.

Die Deutsche Bahn und die Wuppertaler Schwebebahn, das Wahrzeichen der Stadt, stellten demnach den Betrieb ein. Auch aus anderen Teilen von Nordrhein-Westfalen wurden hunderte Einsätze der Feuerwehr wegen über die Ufer tretender Bäche, überschwemmter Straßen und Keller gemeldet.

Wetterdienst warnte vor Überflutungen

Der Deutsche Wetterdienst warnte am späten Dienstagabend, die schweren Gewitter zögen in einem breiten Streifen vom Westen und Nordwesten bis in den Osten und Südosten Deutschlands. Unwetterwarnungen galten zunächst noch für Bayern und Niedersachsen.

Der Wetterdienst warnte vor Überflutungen von Kellern und Straßen, Schäden an Gebäuden, Autos und landwirtschaftlichen Kulturen durch Hagelschlag, örtlichen Blitzschäden und stellenweise unpassierbaren Straßen und Schienenwegen.

Video: Unwetter in Deutschland - hier war es am schlimmsten

Heftige Unwetter haben Deutschland am Dienstag heimgesucht. In NRW hat es In Aachen, Wuppertal getroffen. Im hessischen Gießen verwandelten sich Straßen in Flüsse. In Düsseldorf filmte ein Anwohner einen heftigen Blitzeinschlag. Auch im bayerischen Regensburg gab es Überflutungen.

AFP

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