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Schlachthof Gärtringen

Vor Horror-Aufnahmen: Ministerium soll Sanktionen gegen Schlachtbetrieb gestoppt haben

Schweine im Schlachthof Gärtringen im Landkreis Böblingen.
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Schlachthof in Gärtringen: Tierschützer decken grausame Szenen von Tierquälerei auf.

Noch vor Bekanntwerden der Tierquälereien im Schlachthof Gärtringen gab es Sanktionen gegen den Betrieb. Das Agrarministerium soll diese gestoppt haben.

Gärtringen - Anfang September wurden durch Aufnahmen des Tierschutzvereins Soko Tierschutz schreckliche Szenen in einem Schlachtbetrieb in Baden-Württemberg bekannt. Im Schlachthof Gärtringen im Kreis Böblingen sollen Mitarbeiter die Tiere geschlagen, getreten und mit Elektroschockern gequält haben. Das Landratsamt schloss den Betrieb daraufhin. Bereits im April setzte das Agrarministerium die Zahlung eines Zwangsgeldes gegen den Betreiber aus. Die Parteien SPD und FDP werfen dem Chef des Schlachthofes Amtsmissbrauch vor. Der Geschäftsführer des Betriebs ist auch CDU-Politiker.

Wie BW24* berichtet, soll ein Ministerium noch vor den Horror-Aufnahmen Sanktionen gegen den Schlachtbetrieb gestoppt haben.

Gärtringen liegt im Kreis Böblingen, der Landkreis gehört zur Region Stuttgart um die namensgebende Landeshauptstadt Stuttgart (BW24* berichtete) *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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