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Mann und Frau starben bei Lauterbach (Hessen)

Tödlicher Unfall auf Landstraße: Nach dunklem Verdacht gibt es neue Details

Frontalzusammenstoß mit zwei Toten
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Ein tödlicher Unfall auf einer Landstraße bei Lauterbach beschäftigt die Ermittler: Jetzt haben die Beamten einen dunklen Verdacht.

Nach einem tödlichen Unfall auf einer Landstraße bei Lauterbach im Oktober standen die Ermittler zuerst vor einem Rätsel, aber hatten einen dunklem Verdacht. Nun gibt es neue Details zu dem Fall.

Lauterbach - Update vom 26. Februar 2018: Mit einem Autounfall soll ein Mann in Hessen seine Ex-Freundin absichtlich umgebracht haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass er den Unfall mit zwei Toten im vergangenen Oktober mit Vorsatz verursachte - weil er die Trennung nicht akzeptieren wollte. Das gehe aus einem Sachverständigen-Gutachten hervor, berichtete die Staatsanwaltschaft in Gießen auf Nachfrage.

Was war im Oktober bei dem Autounfall auf der Landstraße passiert?

An einem Montagnachmittag im Oktober krachte es heftig auf der Landstraße L3140 zwischen Willofs und Lauterbach (Hessen). Dort verunglückten eine 27-jährige Frau und ein 34-jähriger Mann bei einem Zusammenprall tödlich. Der Unfallhergang allerdings wirft einen ganz neuen Blick auf den Unfall. Wie express.de berichtet, soll der 34-Jährige Fahrer in Richtung Lauterbach unterwegs gewesen sein, als er in einem Waldstück laut Zeugenangaben wendete und in die entgegengesetzte Richtung fuhr.

Nur einige Hundert Meter später, wendete der 34-Jährige und steuerte seinen Wagen auf die Gegenfahrbahn und krachte frontal mit dem Auto der getöteten 27-Jährigen zusammen. Die Feuerwehr musste beide Unfallopfer aus den völlig verformten Autos schneiden. Trotz des schnellen Eintreffens der Retter kam für beide jede Hilfe zu spät. 

Was zunächst nach einem Verkehrsunfall aussah, könnte sich nun zu einem Mord entwickeln, denn: Die beiden Opfer kannten sich. Das teilten nun Staatsanwaltschaft Gießen und Polizei mit. Damit nicht genug: Die beiden Verunglückten hatten sogar eine Beziehung, die erst vor kurzem getrennt wurde. 

Die Ermittler stellten sich die Frage: War der tödliche Unfall kein Zufall, sondern ein geplanter Mord? Die Staatsanwaltschaft rekonstruierte den Unfall. Die Leichname wurden obduziert, ein Sachverständiger eingeschaltet.

Matthias Kernstock

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