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Sommerzeit beginnt mit kurzer Nacht

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In der Nacht zum Sonntag wurden die Uhren in Europa um eine Stunde vorgestellt

Braunschweig - Mit einem Funksignal hat in der Nacht zum Sonntag die Sommerzeit begonnen. Die Russen sparen sich die Zeitumstellung künftig. Und auch die Türkei tanzt aus der Reihe.

Zweimal im Jahr fängt das große Grübeln an: In welche Richtung wird die Uhr umgestellt? In der Nacht zu diesem Sonntag beginnt wieder die Sommerzeit - die Uhren werden um 2.00 Uhr um eine Stunde auf 3.00 Uhr vorgestellt. Die Nacht ist somit um eine Stunde verkürzt. Die Nacht ist damit kürzer, abends ist es dann länger hell. Zurückgestellt werden die Uhren wieder am 30. Oktober, wenn die Sommerzeit endet.

Russland tut sich den Stress in Zukunft nicht mehr an und schafft an diesem Wochenende nach 30 Jahren die Zeitumstellung ab. Präsident Dmitri Medwedew verfügte im Februar, dass Russland noch ein einziges Mal die Sommerzeit mitmache, im Herbst dann aber nicht mehr zur Winterzeit zurückkehre. Damit ende der Stress, sagt der Kremlchef.

Auch die Türkei tanzt dieses Jahr bei der Zeitumstellung aus der Reihe. Das Land verschiebt den Start der Sommerzeit um einen Tag. Die Uhren werden also erst in der Nacht zum Montag umgestellt. Der Grund: Ein wichtiger Test für tausende Schulabgänger ist für Sonntag angesetzt. Damit niemand die Zeitumstellung verschlafen und zu spät kommen kann, hat sich die Türkei vor drei Wochen zu dieser Maßnahme entschieden.

So wirkt Musik auf unseren Körper

So wirkt Musik auf unseren Körper

Musikwirkung auf den Körper
Elektropop (z.B. Lady Gaga, Alejandro):  Bei einem Tempo über 72 bmp haben Musikstücke insbesondere auf Frauen aufputschende Wirkung. Frequenz: 80 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Rock/Pop (z. B. U2 – Beautiful Day): Gut für Männer, da sie häufig zu höheren Blutdruck als Frauen neigen. Ihre Leistung wird durch hohe motorische Erregung beeinträchtigt. Aus diesem Grund führen bei Männern tendenziell ruhigere, fließende Klänge zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit. Frequenz: unter 72 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Akustik/Folk/Blues (z. B. Jack Johnson – Wasting Time): Ruft stärkste Reaktion des Körpers hervor, da das Tempo einem verlangsamten Herzrhythmus ähnlich dem Schlafzustand entspricht. Dabei kommt es beim Zuhörer zur größten Entspannung, zur Beruhigung der Atmung und zur Entkrampfung der Muskulatur. Frequenz: 60 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Klassik (z. B. Wolfgang Amadeus Mozart – „Lacrimosa“ aus dem Requiem):  Die klassischen Klänge im langsamen Tempo helfen bei Schlafstörungen und lösen körperliche Verspannungen. Daher wird heute häufig in Zahnarztpraxen oder OP-Sälen klassische Musik zur präoperativen Angstreduktion der Patienten abgespielt. Frequenz: 65 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Oper (z. B. Guiseppe Verdi – „Triumphmarsch“ aus der Aida): Kann die Konzentrationsfähigkeit fördern und sich positiv auf den Blutdruck auswirken. So führte Verdis emotional mitreißende Opernmusik aus Aida in wissenschaftlichen Untersuchungen zu einer Blutdrucksenkung um durchschnittlich 5 mmHg bei den Zuhörern. Frequenz: 100 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Heavy Metal (z. B. Metallica – Enter Sandman): Das Lied beschleunigt die Herz-Kreislauf-Aktivität, da das Tempo dem Herzschlag während höherer Belastungen entspricht. Daher kommt es zu einer aufputschenden Wirkung. Frequenz: über 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Hard Rock (z. B. AC/DC – Highway To Hell): Hard Rock-Musik im schnellen Tempo wie dieser Klassiker kann zum Abbau von Aggressionen beitragen und helfen, Ängste und Frustrationen zu überwinden. Frequenz: im Mittel bei ca. 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Latino-Pop (z. B. Shakira – Waka Waka): Der beschwingte, lateinamerikanische Rhythmus im schnellen Tempo bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und kann helfen, melancholische Augenblicke zu überbrücken. Frequenz: ca. 125 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Chanson (z. B. Beispiel: Udo Jürgens – Aber bitte mit Sahne): Hat einen anregenden Effekt, hilft gegen Müdigkeit. Hat eine Stimmung-aufhellende Wirkung und verbessert die Leistungsfähigkeit. Frequenz: 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Schlager (z. B. Jürgen Drews – Ein Bett im Kornfeld): Das mittlere Tempo erzeugt Ausgeglichenheit und hilft gegen Stress-Symptome. Kann darüber auch motivationssteigernd wirken. Frequenz: 110 Hz. © dpa

“Wir sind vorbereitet für die Zeitumstellung“, sagte am Freitag der Sprecher der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig, Jens Simon. Der Langwellen-Sender DCF77 in Mainflingen bei Frankfurt, der die Funkuhren steuert, sei längst programmiert. Seit der Einführung der Sommerzeit vor 31 Jahren sorgt die PTB für eine reibungslose Zeitumstellung. Mit einer Reichweite von bis zu 2500 Kilometern erreicht das Signal des Senders Funkuhren in fast ganz Europa. Alle anderen Uhren müssen per Hand umgestellt werden. Per “Gesetz über die Zeitbestimmung“ wurde die PTB 1978 als gesetzliche Hüterin der Zeit in Deutschland bestimmt und ist damit für die Umstellung der Uhren am letzten Märzwochenende (und letzten Oktoberwochenende) zuständig.

In Braunschweig bei der PTB stehen mehrere hochkomplexe Atomuhren, die eine für Laien unfassbar genaue Zeitmessung garantieren. Pannen hat es nach PTB-Angaben dabei noch nie gegeben. Die Diskussionen über den Sinn der Umstellung kochen aber regelmäßig hoch.

In Deutschland wurde 1916 während des Ersten Weltkrieges erstmals eine Sommerzeit eingeführt. Dadurch sollte die Arbeitskraft der Beschäftigten in der Rüstungsindustrie besser ausgenutzt werden. Unter dem Eindruck der Ölkrise von 1973 galt dann in Deutschland nach Jahrzehnten Pause wieder von 1980 an die Sommerzeit.

Die häufigsten Rücken-Irrtümer

Die häufigsten Rücken-Irrtümer

Rückenschmerzen kennt fast jeder, sie haben sich mittlerweile zu einer Volkskrankheit entwickelt. So existieren auch diverse Mythen über den Rücken. Hier die häufigsten Rücken-Irrtümer.
Rückenschmerzen kennt fast jeder, sie haben sich mittlerweile zu einer Volkskrankheit entwickelt. So existieren auch diverse Mythen über den Rücken. Hier die häufigsten Rücken-Irrtümer. © Bayer Health Care
Falsch: Harte Matratzen sind besser: Studien zeigen, dass bei Rückenschmerzen mittelharte Schlafunterlagen besser sind. Auf harten Matratzen verspannt sich der Rücken, was die Beschwerden verstärkt. Die Unterlage muss sich an die natürliche Krümmung der Wirbelsäule anpassen.
Falsch: Harte Matratzen sind besser: Studien zeigen, dass bei Rückenschmerzen mittelharte Schlafunterlagen besser sind. Auf harten Matratzen verspannt sich der Rücken, was die Beschwerden verstärkt. Die Unterlage muss sich an die natürliche Krümmung der Wirbelsäule anpassen. © Bayer Health Care
Die 4 häufigsten Rücken-Irrtümer
Richtig: Beim Matratzenkauf kommt es auf das Körpergewicht an und darauf, ob Sie allein oder zu zweit schlafen. Als Faustregel gilt: Geringes Gewicht – weichere Matratze, größeres Gewicht – härtere Matratze. Lassen Sie sich im Fachhandel beraten. © dpa
Die 4 häufigsten Rücken-Irrtümer
Falsch: Wer schwer hebt, ruiniert sich das Kreuz Schwere Lasten sind nicht automatisch rückenschädlich. Entscheidend ist die richtige Trage- und Hebetechnik. Am Arbeitsplatz können zudem Hilfsmittel wie Tragegurte oder Tischwagen eine gute Unterstützung sein. © dpa
Hocken Rücken Schmerzen
Richtig: rückenschonende Methode zum Anheben ist die Kniebeuge: in die Hocke gehen, den Rücken gerade halten und... © DAK
Bandscheibe Wirbelkörper
...den Gegenstand mit der Muskelkraft aus den Oberschenkeln und dem Gesäß hochstemmen. Die Arme sollten Sie möglichst nah am Körper halten. Vermeiden Sie ruckartige Bewegungen und Drehungen. © dpa
Die 4 häufigsten Rücken-Irrtümer
Falsch: Wer zu viel sitzt, bekommt automatisch Rückenschmerzen. Richtig: Nur weil jemand viel sitzt bekommt er nicht automatisch Rückenbeschwerden. © dpa
Bandscheibe Wirbelkörper
Schreibtisch-Menschen brauchen lediglich körperlichen Ausgleich und Bewegungspausen, die Sitzposition sollte so oft wie möglich verändert werden. Keilkissen oder ergonomisch geformte Stühle mit beweglicher Rückenlehne unterstützen außerdem den Rücken. Verzichten Sie mal auf das Auto und fahren Sie stattdessen mit dem Fahrrad ins Büro. Oder steigen Sie eine Station früher aus der U-Bahn und gehen Sie die letzten Meter zu Fuß. © DAK
Bandscheibe Wirbelkörper
Falsch: Ein Rücken mit Schmerzen muss geschont werden. © DAK
Die 4 häufigsten Rücken-Irrtümer
Richtig: Bewegung ist die beste Medizin – auch wenn’s im Rücken zieht. Bei einem Bandscheibenvorfall gilt: Je schneller man körperlich wieder aktiv wird, desto besser. Zunächst hilft sanfte Bewegung im Wechsel mit Entspannung. Schon ein kurzer Spaziergang hält den Rücken flexibel. © dpa
Bandscheibe Wirbelkörper
Die Bandscheiben zwischen den Wirbelkörpern dienen als Stoßdämpfer. Verrutschen sie, können sie auf die Nerven drücken und Schmerzen auslösen. © DAK

Energie könne durch die Sommerzeit nicht gespart werden, urteilt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW): “Die Sommerzeit ist keine Energiesparzeit“, sagt eine Sprecherin des Verbandes. Die deutsche Energiewirtschaft könne seit Jahren keine messbare Sparwirkung durch das Drehen am Zeiger erkennen.

Nach Angaben des BDEW wird zwar an hellen Sommerabenden weniger Licht eingeschaltet, aber vor allem in den oftmals noch kalten Monaten März, April und Oktober wird morgens früher geheizt. Durch verändertes Freizeitverhalten am hellen Feierabend - zum Beispiel mehr Familienausflüge mit dem Auto - könne sogar mehr Energie verbraucht werden. Der Anteil des Lichts am Stromverbrauch der rund 40 Millionen deutschen Haushalte mache durchschnittlich nur rund acht Prozent aus. Durch den verstärkten Einsatz von Energiesparlampen im Haushalt sinke der ohnehin geringe Lichtspareffekt weiter.

Auch über die gesundheitlichen Auswirkungen der Uhrumstellung wird gestritten. Fast jeder zweite Mensch in Deutschland leidet nach einer Umfrage für die Krankenkasse KKH-Allianz wegen der Zeitumstellung unter Schlafschwierigkeiten. Nach Ansicht des Erfurter Schlafmediziners Bernd Mross werden die gesundheitlichen Beeinträchtungen jedoch überschätzt, denn ein Jetlag nach einem Flug sei mit Sicherheit schwerer zu verkraften.

Wer mit dem Zug reist, sollte in der Nacht zum Sonntag den Fahrplan genau studieren. Zu dieser Zeit sind etwa 50 Nachtzüge unterwegs. Weniger reibungslos könnte am Montag nach der Zeitumstellung die Fahrt zur Arbeit laufen: Durch die Umstellung am Wochenende steige die Gefahr von Wildunfällen. Denn dann fallen morgendlicher Berufsverkehr und die Dämmerung zusammen, in der vor allem Rehe auf Futtersuche sind. Autofahrer sollten deshalb besonders an Wald- und Feldrändern aufmerksam sein, rät der Deutsche Jagdschutzverband.

dpa

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