Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mit Schweigemarsch an Pascals Verschwinden erinnert

+
Schweigemarsch in Erinnerung an Pascal: Vorzehn Jahren verschwand der 10-jährige Junge in Saarbrücken.

Saarbrücken - Mit einem Schweigemarsch ist am Freitag in Saarbrücken an das Schicksal des vor zehn Jahren verschwunden Pascal erinnert worden. Rund 80 Menschen gedachten des verschwundenen Kindes.

Laut Polizei zogen am Abend etwa 80 Menschen durch den Stadtteil Burbach, wo der Fünfjährige gewohnt hatte und möglicherweise umgebracht wurde. Einige von ihnen hatten Kerzen dabei.

Der “Fall Pascal“ gehört zu den ungelösten Rätseln der deutschen Kriminalgeschichte. Nach dem Verschwinden des Jungen am 30. September 2001 hatte die Polizei monatelang nach dem Jungen gesucht. Erst mehr als ein Jahr später waren sie auf die Spur mutmaßlicher Kinderschänder gekommen. Einige Gäste der “Tosa-Klause“ hatten gestanden, Pascal in der Burbacher Kneipe brutal vergewaltigt und ermordet zu haben.

Am 20. September 2004 wurden mehr als ein Dutzend Beschuldigte wegen Mordes angeklagt. Im Prozess wurden die Geständnisse widerrufen, alle Angeklagten schließlich nach fast dreijähriger Verhandlung aus Mangel an Beweisen freigesprochen.

Organisiert wurde die Gedenkveranstaltung am Freitag von der Pflegemutter eines mitbetroffenen Jungen, der Tante Pascals und der Initiative gegen den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen. In einem Aufruf hieß es: “Die Eltern sind inzwischen verstorben, aber die Erinnerung an das Schicksal des Kindes bleibt für viele Menschen in trauriger Erinnerung.

dpa

Kommentare