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Rettung scheitert: Ehepaar verbrennt

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Feuerwehrleute löschen in der Nacht zum Samstag (19.03.2011) in Schaalby (Kreis Schleswig-Flensburg) den Brand in einem Reetdachhaus.

Schaalby - Bei einem verzweifelten Rettungsversuch ist ein 63-jähriger Mann in Schleswig-Holstein gemeinsam mit seiner Ehefrau in einem brennenden Reetdachhaus ums Leben gekommen.

Der Mann hatte nach dem Ausbruch des Feuers in der Nacht zum Samstag zunächst seine Enkeltochter in Sicherheit gebracht, wie ein Sprecher der Polizei berichtete. Danach lief er in das Haus zurück, um auch seine Frau aus den Flammen zu retten. Die beiden Eheleute schafften es aber nicht mehr ins Freie. Das Reetdachhaus aus dem 18. Jahrhundert in dem Ort Schaalby wurde bei dem Brand völlig zerstört. Die Ursache für das Feuer war zunächst völlig unklar. Von den beiden Bewohnern fehlte zunächst jede Spur; erst am Samstagmittag entdeckten die Einsatzkräfte eine Leiche in der Brandruine.

Die Ermittler gehen fest davon aus, dass sie dort auch die zweite Leiche finden werden. Rauchmelder hatten die Familie gegen 3.50 Uhr geweckt, wie der Sprecher berichtete. Die Enkelin, die das Pfeifen der Rauchmelder gehört hatte, alarmierte die Feuerwehr - und berichtete von dichtem Rauch in dem Haus. Als die Einsatzkräfte eintrafen, schlugen bereits Flammen aus dem Reetdach. Die Rettungskräfte waren zunächst davon ausgegangen, dass die Großeltern und das Kind in dem brennenden Haus sind. Sie erfuhren dann aber, dass sich das Mädchen bereits in einem gegenüberliegenden Haus aufhielt. Wie alt das Kind ist, konnte der Sprecher am Samstag nicht sagen. Warum es der Ehefrau nicht alleine gelang, das Haus zu verlassen, blieb ebenfalls unklar. “Der Mann hätte sonst eine reelle Chance gehabt, zu überleben“, sagte der Sprecher.

dpa

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