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Reiserücktrittversicherung hilft nicht

Reisende aus Corona-Hotspot bleiben auf ihren Kosten sitzen: 80 Prozent Stornogebühr

Romantik pur an einem Strand? Hammer Urlauber hängen womöglich in der Ferienwohnung fest – oder bleiben auf den Kosten sitzen.
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Romantik pur an einem Strand? Hammer Urlauber hängen womöglich in der Ferienwohnung fest – oder bleiben auf den Kosten sitzen.

Hamm bei Dortmund in NRW ist Corona-Hotspot. Nach Hochzeitsfeierlichkeiten mit vielen Gästen vor gut drei Wochen reißt die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen noch nicht ab. Für Hammer, die in den Herbstferien verreisen wollen, hat das heftige Folgen.

Hamm - Wer in Hamm lebt, hat in diesen Tagen mindestens außerhalb seiner Stadt wenig zu lachen. Hammer berichten von beschädigten Autos, wenn sie anderswo parkten. Es gibt Berichte von abgesagten Klinikaufenthalten, sie haben gar nicht erst Chance auf eines der ohnehin wenigen Tickets beim Bundesligaspiel ihres Lieblingsvereins.

Und zehn Tage vor dem Beginn der Herbsferien in Nordrhein-Westfalen müssen sich viele Hammer jetzt mit den Stornokosten für ihren Urlaub* herumschlagen. Das Problem: Weil es, anders als noch in den Osterferien, kein Vermietungsverbot für die innerdeutschen Feriengebiete gibt, könnten sie - theoretisch - anreisen und sich am Urlaubsort in Quarantäne begeben, berichtet wa.de*.

Die Telefone der Verbraucherzentrale laufen derzeit heiß. Die Verbraucherschützer haben allerdings keine guten Nachrichten für de Betroffenen. Auch eine Reiserücktrittversicherung hilft nur, wenn man selbst erkrankt ist und deshalb die Reise nicht antreten kann. *wa.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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