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Kurioser Notruf

Bochum: Frau ruft Polizei, weil es „Krabben regnet“ - vor Ort erleben die Beamten eine Überraschung

In einem Notruf bei der Polizei in Bochum berichtet eine Frau, es regne Krabben vor ihrem Fenster. Vor Ort zeigt sich: Sie hat recht.

  • Bei einem kuriosen Notruf erklärte eine Frau, vor ihrem Fenster regnete es Krabben
  • Die Polizei glaubte der Frau nicht, machten sich aber auf den Weg zu ihr.
  • Vor Ort erlebten sie eine Überraschung.

Bochum - Als die Leitstelle im Bochumer Polizeipräsidium den Notruf einer besorgten Frau aus Bochum erhielt, glaubten die Beamten an eine Falschaussage, wie die Polizei Bochum in einer Pressemitteilung bekannt gab. Die Anruferin soll gesagt haben: „An der Dorstener Straße regnet es Krabben.“ 

NRW/Bochum: Die Anruferin hatte gewissermaßen recht

Die Polizisten glaubten der Frau nicht, schickten aber trotzdem einen Streifenwagen los, in der Hoffnung, die Angelegenheit aufklären zu können - „durchaus mit dem Gefühl, dass das nicht so ist“, wird in der Pressemitteilung der Polizei erklärt. Falsch: Die Anruferin hatte recht, tatsächlich fielen vor einem Wohnhaus Krabben herab.

Am 1. April wäre die Aussage der Frau womöglich als Aprilscherz aufgefasst worden, wie ein

kurioser Notruf in Mainz zeigt.

NRW/Bochum: Frau ruft Polizei, weil es „Krabben regnet“ - vor Ort erleben die Polizisten eine Überraschung

Die Polizisten fanden auf dem Bürgersteig tatsächlich rund ein Dutzend toter Krabben. Noch während die Beamten die Zeugin befragten, regnete es zwei weitere Schalentiere. Anschließend begutachteten sie den Einsatzort und wurden fündig: Auf dem Vordach saßen 25 weitere, lebendige Krabben. Diese waren noch nicht zu Boden gestürzt. 

Im Gespräch mit den Anwohnern kristallisierte sich auch die Erklärung für den Krabbenregen heraus: Offenbar hatten Nachbarn die Tiere, die für das Sonntagsessen bestimmt waren, in einer Box auf dem Balkon gelagert. Den Tieren scheint es gelungen zu sein, den Deckel der Box anzuheben und Reißaus zu nehmen. Dem Kochtopf sind die Krabben dadurch zwar zunächst entkommen, bis auf die 25 Überlebenden auf dem Vordach jedoch wartete in der Tiefe ein anderer Tod auf sie.

Ein ebenfalls tierisch-kurioser Notruf ging im März bei der Polizei in Augsburg wegen eines ausgebüxten Stiers ein.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © dpa / Michael Nelson

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