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News-Ticker zu Corona in Deutschland

Vor Osterwochenende: Corona-Hotspot hebt 3G in fast allen Bereichen auf

Mecklenburg-Vorpommern: Spaziergänger sind auf der Seebrücke Boltenhagen unterwegs.
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Mecklenburg-Vorpommern: Spaziergänger sind auf der Seebrücke Boltenhagen unterwegs.

Bayern verkürzt Quarantäne. Vor Ostern lockert Corona-Hotspot Mecklenburg-Vorpommern. Bei den Corona-Zahlen ist der Abwärtstrend zunächst gestoppt. Infos zur Pandemie in Deutschland im News-Ticker.

Update vom 13. April, 8.01 Uhr: Die Inzidenz in Deutschland ist weiter gesunken. Alles zur aktuellen Corona-Lage lesen Sie in unserem neuen Ticker.

Update vom 12. April, 21.45 Uhr: Niedersachsen kündigte an, keinen Gebrauch von der Hotspot-Regelung zu machen, obwohl mehrere Landkreise eine Inzidenz über 1000 haben. Der Höhepunkt der Omikron-Welle sei erreicht, begründete Gesundheitsministerin Daniela Behrens von der SPD die Maßnahme. Dennoch gelte weiterhin die Pflicht, sich bei einem positiven Corona-Test abzusondern. So sollen ältere Menschen geschützt werden, so Behrens. Die entsprechende Regelung, wonach ein Infizierter zehn Tage in Isolation müsse, werde bis Ende April verlängert. Nach frühestens sieben Tagen besteht die Möglichkeit, sich freizutesten.

Update vom 12. April, 15.42 Uhr: Bayern verkürzt Corona-Isolation ab Mittwoch auf nur noch fünf Tage. Corona-Infizierte müssen in Bayern bereits von diesem Mittwoch (13. April) an nur noch fünf Tage in Isolation. Ein abschließendes Freitesten ist nicht notwendig. Voraussetzung ist allerdings eine Symptomfreiheit von mindestens 48 Stunden. Das teilte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Dienstag mit. Außerdem entfällt die Quarantäne für enge Kontaktpersonen vollständig.

Vor Osterwochenende: Corona-Hotspot hebt 3G in fast allen Bereichen auf

Update vom 12. April, 14.05 Uhr: Corona-Hotspot Mecklenburg-Vorpommern hebt die 3G-Regel ab Donnerstag fast überall auf. Vor den Osterfeiertagen fällt die 3G-Regel in der Gastronomie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, körpernahen Dienstleistungen, Messen und Veranstaltungen weg. Das sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Schwerin. Dort gelten ihr zufolge dann nur noch Masken- und Abstandspflicht. Ungeimpfte Hotelgäste müssten aber weiterhin bei der Anreise einen Negativ-Test vorlegen.  In Clubs und Diskotheken gelte weiter 2G-Plus.

Corona in Deutschland: „Fatales Signal“ - Krankenhausgesellschaft fordert Verlängerung des Rettungsschirms

Update vom 12. April, 09.40 Uhr: Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat eine Verlängerung des staatlichen Rettungsschirms für die Kliniken wegen der Corona-Pandemie gefordert. „Wir befinden uns weiterhin in einer angespannten Situation, denn wir haben mit hohen Personalausfällen zu kämpfen“, sagte der DKG-Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß der Düsseldorfer Rheinischen Post vom Dienstag. Das Auslaufen wesentlicher Teile des „Rettungsschirms Krankenhaus“ am 18. April sei „ein fatales Signal, denn die Pandemie ist noch nicht vorbei.“

Angesichts der Lage könne in den Krankenhäusern „kein Normalbetrieb herrschen“, sagte Gaß. „Trotzdem ist immer die Versorgung der Menschen im Krankenhaus gewährleistet, wie auch in den vergangenen zwei Jahren der Pandemie.“ Dies sei vor allem „dem besonderen Engagement der Mitarbeitenden“ zu verdanken, „die auch in Zeiten der hohen Personalausfälle die Versorgung sicherstellen“.

Die Bundesregierung hatte die sogenannte Freihaltepauschale für bereit gehaltene Behandlungskapazitäten im März bis zum 18. April verlängert. Die Versorgungspauschale als Zuschlag für die Behandlung von Covid-Patienten wurde bis zum 30. Juni fortgeführt.

Corona-Inzidenz steigt leicht ein - viele Fälle nicht registriert

Update vom 12. April, 6.30 Uhr: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist nach deutlichem Rückgang in den vergangenen Tagen wieder leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1087,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1080,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1394,0 (Vormonat: 1496,0).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 162.790 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 180.397 Ansteckungen.

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen und Brandenburg nicht oder nicht vollständig. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 289 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 316 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 22.840.776 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 18.893.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 132.017.

Update vom 11. April, 13.36 Uhr: Die Hospitalisierungsrate liegt jetzt bei 6,27. Das teilt das RKI im Lagebericht am Montag mit. Am Freitag hatte der Wert bei 6,51. Meldungen. In dem Wert erfasst sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Intensivmediziner erwartet Überlastung des Gesundheitswesens im Herbst

Update vom 11. April, 11.20 Uhr: Intensivmediziner Christian Karagiannidis warnt nach der gescheiterten Impfpflicht vor dem Herbst und Winter. „Wenn wir ohne Schutzmaßnahmen in den Herbst und den Winter gehen, droht eine ziemliche Überlastung des Gesundheitswesens“, sagte der Leiter des DIVI-Intensivregisters Karagiannidis der Augsburger Allgemeinen. Karagiannidis, auch Mitglied des Expertenrats der Bundesregierung, erwartet in diesem Jahr deutlich mehr Infektionskrankheiten. Der Intensivmediziner hält es deswegen für wahrscheinlich, dass nochmal eine temporäre Maskenpflicht nötig sein wird.

Abrechnungsbetrugs bei Corona-Testzentren - mindestens 642 Verfahren eingeleitet

Update vom 11. April, 8.58 Uhr: Bundesweit haben Behörden einem Medienbericht zufolge mindestens 642 Verfahren wegen Abrechnungsbetrugs bei Corona-Testzentren eingeleitet. Das ergab eine bundesweite Umfrage des Handelsblatts unter Staatsanwaltschaften und Landeskriminalämtern. Vielfach stehen die Ermittlungen demnach noch ganz am Anfang, weshalb sich auch der Gesamtschaden durch Testbetrug noch nicht beziffern lässt. Demnach beträgt der Schaden allein in fünf Verfahren in Bochum, Offenburg, Freiburg und Mannheim 49,5 Millionen Euro*.

Häufig werden laut Handelsblatt Ermittlungen gegen Betreiber von Testzentren eingeleitet, weil Banken einen Geldwäscheverdacht melden. Auch Hinweise aus der Bevölkerung führten demnach zu Verfahren. Mehrere Behörden berichteten, dass Menschen per Mail negative Ergebnisse erhalten hätten, noch während sie in der Schlange vor der Teststation warteten.

Corona in Deutschland: Inzidenz sinkt auf 1080,0

Update vom 11. April, 6.03 Uhr: Die Inzidenz ist erneut gesunken und liegt bei 1080,0. Das geht aus dem Covid-Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) am Montagfrüh hervor. Binnen 24 Stunden wurden demnach 30.789 Corona-Neuinfektionen und weitere 13 Corona-Todesfälle verzeichnet.

Die Corona-Zahlen nehmen weiter ab. Allerdings sind die Werte am Montag erfahrungsgemäß niedrig. Im Laufe des Tages kommt es dann zu oft zu Nachmeldungen aus verschiedenen Bundesländern.

Corona-Fallzahlen am Montag (11. April 2022): RKI verzeichnet 30.789 Neuinfektionen

Corona-Inzidenz 1080,0
Corona-Neuinfektionen30.789
Corona-Tote13
aktive Corona-Fälle in Deutschland etwa 3.927.900
Hospitalisierungsrate 6,51 (Stand Freitag)
Covid-19-Patienten auf einer Intensivstation 1.959 - davon 750 künstlich beatmet (Stand: Montag, 6.05 Uhr)

Update vom 10. April, 17.16 Uhr: Nach Einschätzung des Bundesgesundheitsministeriums wird der in Deutschland vorhandene Corona-Impfstoff „in nicht wenigen Fällen“ vernichtet. Wie das Ministerium gegenüber der Welt angab, sind die Impfstoffe derzeit nur in Mehrdosenbehältnissen verfügbar. Dadurch ist der in einem solchen Behältnis enthaltene Corona-Impfstoff nach der Öffnung gemäß den Zulassungsbestimmungen nur wenige Stunden haltbar.

„Bei der derzeitigen Geschwindigkeit der Impfkampagne ist nicht davon auszugehen, dass sich vor Ort in jedem Fall eine hinreichende Anzahl zu impfender Personen findet, um die in einem Mehrdosenbehältnis verfügbaren Impfdosen in Gänze aufzubrauchen“, teilte das Ministerium mit. „Ein Verwurf von Impfstoff dürfte in diesem Fall derzeit in nicht wenigen Fällen erfolgen.“ In Deutschland schwächelt die Corona-Impfkampagne, laut RKI-Impfdashboard waren am Freitag (8. April) gerade einmal 38.000 Dosen verabreicht worden.

Corona-Impfstoff wird in Deutschland teils vernichtet - Hausärzteverband für Abgabe an Drittländer

Die Welt berichtetet, dass dem Bundesgesundheitsministerium Informationen vorliegen, warum im zentralen Impfstofflager des Bundes Vakzine vernichtet worden waren. Einige der Gründe sind demnach „Bruch bei Kommissionierung, Beschädigungen beim Transport (z. B. Erschütterungen, Unfälle), Flüssigkeitsverluste und das erreichte Verfallsdatum“.

Unterdessen setzte sich der Deutsche Hausärzteverband dafür ein, den überschüssigen Corona-Impfstoff „vorausschauend“ an Drittländer mit aktuellem Bedarf abzugeben. „Aktuell sehen wir leider sehr wenig Nachfrage nach Impfterminen“, meinte der Bundesvorsitzende Ulrich Weigeldt im Gespräch mit der Welt. Daher müsse alles dafür getan werden, „dass so wenig Impfstoff wie möglich abläuft und am Ende vernichtet werden muss“.

Update vom 10. April, 13.29 Uhr: Die Corona-Lage in den Krankenhäusern in Deutschland ist weiter an angespannt. Viele Kliniken sind nach Angaben des Verbands leitender Krankenhausärzte überlastet. OP‘s müssen wegen Corona verschoben werden - 60 Prozent der Kliniken sind demnach davon betroffen.

Corona in Deutschland: Über 10 Millionen Impfdosen erreichen Ende Juni Verfallsdatum

Update vom 10. April, 11.09 Uhr: Deutschland hat 77 Millionen Impfdosen auf Lager. Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte am Samstag einen Bericht der Welt am Sonntag, wonach zum Stichtag 4. April diese Anzahl an Dosen im zentralen Lager des Bundes vorrätig waren.

Bis Ende Juni werden mehr als 10 Millionen Dosen ihr Verfallsdatum erreichen, das geht aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der Unionsfraktion im Bundestag hervor. Im dritten Quartal sind es demnach 50 Millionen. Die Antwort liegt auch der Nachrichtenagentur dpa vor.

Corona-Impfstoff für Kinder: 2,2 Millionen Dosen Biontech/Pfizer laufen Ende Juni ab

Der Kinderimpfstoff scheint ein echter Ladenhüter zu sein, berichtet zudem businessinsider.de. Bis Ende Juni drohen hier 2,2 Millionen Dosen Biontech/Pfizer für Kinder zu verfallen. Von den fünf bis 11-Jährigen (5,3 Millionen) sind in Deutschland sind bisher etwa 1,2 Millionen vollständig geimpft. In der Altersgruppe 12 bis 17 Jahren (4,5 Millionen) sind 63 Prozent vollständig geimpft. Das geht aus den Daten des Imfpfdashboards hervor.

Dabei gibt es kaum Nachfrage: 38.000 Impfdosen wurden zuletzt am Freitag (8. April) verabreicht. Die Impfquote verändert sich kaum: 76 Prozent der Bevölkerung ist „Grundimmunisiert“. 59 Prozent der Geimpften haben einen Booster erhalten.

Corona in Deutschland: Lauterbach verliert massiv an Rückhalt

Update vom 10. April, 9.55 Uhr: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat stark an Zuspruch in der Bevölkerung verloren. Laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag derBild am Sonntag sind 55 Prozent der Menschen in Deutschland mit Lauterbachs Arbeit unzufrieden. Nur 36 Prozent sind zufrieden.

Beim Antritt der Ampel-Regierung im Dezember hatten demnach noch 53 Prozent erwartet, dass Lauterbach ein guter Minister wird. 26 Prozent dachten, er würde seinen Minister-Job schlecht machen.

Ablehnung der Impfpflicht - 46 Prozent halten die Entscheidung nach einer Umfrage für falsch

Die Ablehnung der Impfpflicht ab 60 Jahren durch den Bundestag finden laut der Insa-Umfrage 47 Prozent der Befragten richtig, 46 Prozent halten die Entscheidung für falsch. Die Umfrage hatte Insa am Freitag 1003 Menschen befragt.

Im Bundestag war am Donnerstag ein Gesetzentwurf für eine Corona-Impfpflicht ab 60 Jahren gescheitert, den auch Lauterbach unterstützt hatte. Am Mittwoch war der Gesundheitsminister von dem Vorhaben abgerückt, Corona-Infizierten künftig nur noch eine Empfehlung zur häuslichen Isolation zu geben. Damit gilt weiter eine Isolations-Pflicht.

Die Corona-Inzidenz sinkt in Deutschland weiter (Archivfoto).

Corona in Deutschland: Inzidenz sinkt auf 1.097,9

Berlin - Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz gibt weiter nach: Der Wert liegt jetzt bei 1.097,9 teilt das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen mit. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1141,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1457,9. Binnen eines Tages sind 55.471 Corona-Neuinfektionen verzeichnet worden (Vorwoche: 74.053 Corona-Neuinfektionen). Zudem wurden 36 Todesfälle in Verbindung mit Corona gemeldet.

Die Corona-Zahlen sind allerdings mit Vorsicht zu genießen. Vergleiche zunehmend schwieriger. Die Dunkelziffer bei den Infektionszahlen dürfte nach Ansicht von Experten aktuell deutlich höher liegen. Baden-Württemberg, Niedersachsen und Brandenburg melden nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa am Wochenende nicht oder nicht vollständig. Gesundheitsämter sind derzeit überlastet - viele Corona-Fälle werden einfach nicht erfasst. Doch laut dem RKI ist der Höhepunkt der fünften Omikron-Welle überschritten.

Corona-Fallzahlen am Sonntag (10. April 2022): RKI 55.471 Neuinfektionen

Corona-Inzidenz 1097,9
Corona-Neuinfektionen55.471
Corona-Tote42
aktive Corona-Fälle in Deutschland 4.100.900
Hospitalisierungsrate 6,51 (Stand Freitag)
Covid-19-Patienten auf einer Intensivstation 1.945 - davon 761 künstlich beatmet (Stand: Sonntag, 7.05 Uhr)

RKI: „Der Gipfel der aktuellen Welle ist jetzt klar überschritten“.

Auch wenn die Corona-Zahlen lückenhaft sind, bewertet schreibt das RKI in seinem aktuellen Wochenbericht: „Der Gipfel der aktuellen Welle ist jetzt klar überschritten.“ Der Infektionsdruck bliebe aber trotz dieser Abnahme „mit mehr als 1 Million innerhalb einer Woche an das RKI übermittelten Covid19-Fällen weiterhin sehr hoch“. Insbesondere in den jüngeren Altersgruppen zwischen 0 bis 24 Jahren sei die Inzidenz im Vergleich zur Vorwoche um 20 Prozent gesunken.

7-Tage-Inzidenz nach Altersgruppen - laut RKI (Datenstand: 8. April 2022)

  • Altersgruppe 0 bis 4 Jahren - 894,6
  • Altersgruppe 5 bis 14 Jahren - 1.612,7
  • Altersgruppe 15 bis 34 Jahren - 1.526,9
  • Altersgruppe 35 bis 59 Jahren - 1.317,3
  • Altersgruppe 60 bis 79 Jahren - 621,9
  • Altersgruppe über 80 Jahren - 564,1

In der aktuellen fünften Omikron-Welle ist die Zahl der schweren Krankheitsverläufe, bei gleichzeitig hohen Infektionszahlen, deutlich niedriger, ist im RKI-Wochenbericht zu lesen. In den Krankenhäusern sei die Belastung auf den Normalstationen und auf den Intensivstationen nach wie vor hoch, weil es beim medizinischen Personal auch infektionsbedingten Ausfällen durch Quarantäne oder Erkrankungen käme.

Der Anteil der Omikron-Sublinie BA.2 ist inzwischen auf fast 90 Prozent angestiegen, teilte das RKI in seinem jüngsten Wochenbericht vom Donnerstagabend (7. April) mit.

Der weitere Verlauf der Corona-Pandemie hängt, laut RKI, davon ab, „ob sich größere Teile der Bevölkerung auch bei Reduktion staatlich angeordneter Maßnahmen weiterhin umsichtig und rücksichtsvoll verhalten bzw. in welchem Umfang mögliche infektionsrelevante Kontakte zunehmen.“

Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegsinfektion wie Schnupfen, Halsschmerzen oder Husten sollten unabhängig vom Impfstatus zu Hause bleiben, empfiehlt das RKI und gegebenenfalls eine Hausarztpraxis kontaktieren. Vollständig geimpfte und geboosterte Menschen leiden bei einer Corona-Infektion mit der Omikron-Variante deutlich kürzer als bei Delta. So das Ergebnis einer aktuellen britischen Studie. (ml/afp/dpa)*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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