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Nabu-Storch Helmut stirbt an Stromleitung

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Die Webseite des Naturschutzbundes zeigt ein Foto des verendeten Storches.

Iztehoe - Tragisches Ende für Storch Helmut: Das vom Naturschutzbund (Nabu) mit Hilfe eines Senders beobachtete Tier ist an einer Hochspannungsleitung verendet.

Bei Itzehoe in Schleswig-Holstein flog der Vogel gegen den obersten Draht der Leitung und brach sich dabei das Genick, wie die Naturschutzorganisation am Montag in Berlin mitteilte. Helmut war gerade erst aus seinem spanischen Winterquartier zurückgekehrt. Er war einer von sechs Störchen, die der Nabu mit einem Sender ausgestattet hatte, um ihren Zug gen Süden zu verfolgen. Die Naturschützer fordern nun einen besseren Schutz für große Vögel.

Im Hochspannungsbereich seien vor allem einzelne Drähte gefährlich für die Tiere, sagte Nabu-Storchenexperte Kai-Michael Thomsen. “Störche können die Leitungen oftmals nicht erkennen.“ Markierungen gebe es bislang jedoch nur auf freiwilliger Basis. Für große Vögel seien zwar in der Regel Mittelspannungsdrähte viel gefährlicher als Hochspannungsleitungen. Dort ist laut Thomsen Besserung in Sicht, denn die Masten müssen nach dem Bundesnaturschutzgesetz entschärft werden. Helmut verunglückte bereits am vergangenen Freitag. Der Storch war im Sommer 2009 von den Naturschützern mit einem Satellitensender versehen worden.

dpa

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