„Willst du Stress?“

Mysteriöser Tod: Mann greift mehrere Jugendliche an - kurze Zeit später ist er tot

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Der Vorfall ereignete sich auf dem Gelände der Wichern-Schule in Hamburg.

Es ist ein rätselhafter Vorfall, der sich in Hamburg ereignete: Ein 34-Jähriger griff eine Gruppe von Jugendlichen an, doch beim Eintreffen der Polizei ist er tot. 

Hamburg - Ein ungewöhnlicher Todesfall beschäftigt derzeit ganz Hamburg. Die Todesursache ist noch immer unklar. Was ist passiert?

Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, ereignete sich der Vorfall am Dienstag: Gegen 19.25 Uhr ging ein 34-Jähriger plötzlich auf eine Gruppe Jugendlicher los, darunter zwei 17-jährige Jungen sowie zwei 16-jährige Mädchen. „Was guckst du? Willst du Stress?“, soll der Mann gesagt und anschließend einem der Jungen ins Gesicht geschlagen haben. Als er auch den anderen Jugendlichen angreifen wollte, konnte dieser jedoch ausweichen. Gemeinsam mit seinem Freund gelang es ihm, den 34-Jährigen auf den Boden zu drücken und ihn dort zu fixieren. 

Als die Polizei eintraf, gab der Angreifer kein Lebenszeichen von sich

Die beiden Mädchen riefen in der Zwischenzeit die Polizei, die kurz darauf auf dem Gelände der Wichern-Schule in Hamburg eintraf. Doch da war es bereits geschehen: Der auf dem Boden liegende Angreifer gab kein Lebenszeichen mehr von sich. Die Polizei begann daraufhin mit einer Wiederbelebung, anschließend wurde er durch einen Notarzt behandelt. Als der Mann schließlich in eine Klinik gebracht wurde, konnte dort gegen 21 Uhr nur noch sein Tod festgestellt werden.  

Aktuell steht die Polizei vor einem Rätsel: „Noch ist keine konkrete Todesursache feststellbar“, berichtete Oberstaatsanwältin Nana Frombach gegenüber der MOPO. Eine mögliche Ursache wäre, dass die Jungen den 34-Jährigen am Hals gepackt haben und er daraufhin erstickt ist. Es könnte aber auch eine Krankheit oder etwas völlig anderes der Grund für den plötzlichen Tod sein.

Ermittler gehen von Notwehr aus

Bei dem Angreifer soll es sich den Angaben von MOPO zufolge um einen Bewohner des „Rauhen Hauses“ gehandelt haben. Das ist eine Einrichtung, in der „unter anderem psychisch und körperlich Behinderte“ betreut werden. 

Gegen die zwei Jugendlichen wird seit dem Vorfall wegen Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt. Juristen teilten der MOPO allerdings mit, dass in diesem Fall höchstwahrscheinliche Notwehr und Nothilfe vorliegen. Demnach wird es vermutlich nicht zu einer Verurteilung kommen. 

Nach einem Unfall war sie schon für tot erklärt worden. Aber jetzt ist eine Frau in Südafrika plötzlich im Kühlschrank eines Leichenschauhauses aufgewacht.

nz

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